Ein Seminar führt mich in die Oberpfalz. Willkommer Anlass für eine kleine Tschechien-Tour, denn Prag steht seit langem auf meiner Wunschliste. Ich will mir Pilsen, Prag, Karlsbad und Marienbad ansehen. Und das Sibyllenbad nahe Waldsassen, dessen radonhaltige Quelle von meinem Onkel dereinst bei einer Wasseranalyse gefunden wurde. Auch Nürnberg und Amberg liegen auf der Reiseroute, da mache ich natürlich Zwischenstopps.
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Das romantischste Viertel Prags liegt unterhalb der Burg. Die barocke Häuserkulisse aus dem 18. Jh. und viel Grün machen die Kleinseite auch für Prager zu einem attraktiven „Ausflugsziel“. Besonders beliebt für einen Sonntags-Spaziergang ist die Halbinsel Kampa mit den schönen Parks und Museen.
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Seit seiner Gründung gibt es Juden in Prag. Als tüchtige Händler kamen sie oft zu Vermögen, was Neid erweckte, und die Juden wurden Opfer von Progromen. Viele Berufe waren den Juden verboten, weshalb sie in den tolerierten Sparten erfolgreich waren: Handel und Geldverleih. Die Josefsstadt nahe der Altstadt war das Ghetto der Juden, sie durften lange Zeit nirgendwo anders wohnen. Heute begebe ich mich mit dem Jüdischen Museum auf Spurensuche nach der wechselhaften Geschichte der Prager Juden. Weiterlesen »
Der Hradschin ist das größte zusammenhängende Burgareal der Welt, an manchen Tagen dennoch zu klein für die vielen Besucher. Über 1 Million Touristen strömen pro Jahr durch den imposanten Komplex mit seinen 3 Burghöfen und 60 Gebäuden.
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Vor 600 Jahren ließ Karl IV. die Prager Neustadt anlegen (1348). Die Grundstruktur des Stadtteils ist bis heute erhalten, eine Mischung aus Wohnstatt, prächtigen Kirchen und administrativen Gebäuden. Bei meinem heutigen Spaziergang nutze ich mehrfach „Durchganghäuser“, wie die Prager ihre Passagen nennen. Hier kann man einkaufen, essen, oder auch nur gucken. Und man wird bei Regen nicht nass.
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„Prag war über Jahrhunderte ein Zentrum des europäischen Lebens, ein Nährboden für Ideen und Kultur“ – so beschreibt V. Havel seine Heimatstadt.
Anfang des 20. Jh. wurde Prag zu einem Kultur-Schwerpunkt Europas durch das spannungsreiche und gleichzeitig überaus fruchtbare Geflecht aus Tschechen, Deutschen und Juden. Kafka, Werfel, Kisch gehören in diese Epoche. Ich freu mich auf diese gewaltige und geschichtsträchtige Stadt.
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Das erste Mal war ich 1983 in Prag, als Studentin mit meiner Freundin Margit.
2016 verbinde ich ein Seminar in der Oberpfalz mit einer kleinen Reise nach Prag und Tschechien. Ein willkommener Anlass, die alten Bilder von Prag 1983 wieder hervorzuholen.
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Unsere Tour wurde vom Wanderreisen-Veranstalter Wikinger individuell für uns ausgearbeitet, incl. Übernachtungen, Gepäcktransport, Transfers. Unser Weg verläuft meist an der Küste, mit Blick aufs Meer, auf schmalen „Schmugglerpfaden“. Die üppige Blumenpracht harmoniert wunderbar mit den typischen Naturstein-Häusern der Bretagne.
Oft bewegen wir uns in abgelegenen Gegenden, doch es gibt auch sehenswerte Orte: Paimpol (1.Tag), Tréguier (3. Tag), Lannion (7. Tag). Das Essen ist französisch gut, das Wetter bretonisch durchwachsen. Weiterlesen »
Das Grüne U, die zusammenhängenden Park-Anlagen Stuttgarts bis zum Killesberg, wurde zur Internationalen Gartenschau 1993 vollendet. Ich habe den Bericht zur Wanderung 3/2024 minimal ergänzt.
Neues Schloss-Oberer, Mittlerer Schlossgarten-Rosensteinpark-Leibfriedscher Garten-Wartberg-Killesberg-Weissenhofsiedlung-Pragfriedhof
Stuttgarts Grünes-U 2024 und 2026
In Kandy (500m) besuchen wir den berühmten Zahn-Tenpel, umrunden den idyllischen Kandy-See und übernachten im geschichtsträchtigen Queens Hotel. Ein Highlight sind die Teeplantagen im Hochland auf 2000m Höhe, wo wir uns Tee-Ernte und -Verarbeitung zeigen lassen.
Wir nächtigen in Nuwara Eliya (1800m), in einem Hotel mit Hammer-Panoramablick auf Teeplantagen und Berge.
