Istanbul steht schon ganz lange auf meiner Wunschliste. Und ich will auch schon lange ausprobieren, wie es sich anfühlt alleine zu reisen. Beide Wünsche erfülle ich mir nun mit dieser Reise. Es ist nur Hotel und Frühstück gebucht, ich freue mich schon darauf Istanbul auch von der kulinarischen Seite auf eigene Faust kennenzulernen.

 

Schon im Flugzeug bekomme ich die ersten Tips für meinen Istanbul-Aufenthalt. Und obwohl die Türken nicht so recht verstehen, weshalb man alleine in der Welt herumreist, sind sie sehr freundlich und hilfsbereit.

 

Ich verlasse Stuttgart bei strahlendem Frühlingswetter, und lande im winterlichen Schmuddelwetter. Regen und 8 Grad, ziemlich ungemütlich.  Am nächsten Morgen sieht es nicht besser aus, aber ich ziehe natürlich trotzdem neugierig los.

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Vom Hotel sind es 10 Minuten zu Fuß zur Blauen Moschee

Die Blaue Moschee beeindruckt durch ihre Größe und durch das himmelwärts strebende Arrangement von Rundungen und Kuppeln. Gen Himmel wachsen auch die 6 Minarette. In der damaligen Zeit waren 6 Minarette absolut ungewöhnlich – das gab es sonst nur in Mekka. Der Sutlan Ahmed wollte eine Moschee bauen, die es mit der grandiosen, 1000 Jahre älteren christlichen Hagia Sofia aufnehmen konnte.

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Ihren inoffiziellen Namen hat die Blaue Moschee wegen der wertvollen blauen Kacheln im Innenraum. Beeindruckend sind die 260 Buntglasfenster und die rießige Kuppel, die auf 4 mächtigen Säulen ruht.

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An der Hagia Sophia direkt daneben drängen sich heute am Sonntag die Menschenmassen. Ich werde sie an einem anderen Tag besichtigen und gehe lieber weiter, durch Altstadtgassen hinunter zum Wasser

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Hier an der Kennedy-Uferpromenade kann man hinüberblicken zur Bosporus-Brücke, doch das Wetter verlockt nicht zu einem Spaziergang am Wasser

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Also lieber in ein orientalisches Teehaus und zwischen vielen Kissen gemütlich Chai trinken

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Wieder an der Blauen Moschee vorbei,

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zur Galata Brücke, wo man  an Ständen seinen Fisch aussucht, den man dann im einfachen Lokal verspeist. Superlecker!

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In unglaublicher Geschwindigkeit wird an den Ständen gearbeitet

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Nach einem Ausflug per Fähre zum Stadtteil Kadiköy, wo es den besten türkischen Kaffee gibt, präsentieren sich auf der Rückfahrt die Blaue Moschee und die Haiga Sophia im nächtlichen Lichterglanz.

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Vorbei an der Galata-Brücke mit den Fisch-Restaurants

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Auf dem Weg zurück zum Hotel grüßt die Blaue Moschee schon als alte Bekannte,

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wie auch die Hagia Sophia daneben.

Es war eine gelungene erste Begegnung, und ich freue mich darauf, die  Schöne in den nächsten Tagen näher kennenzulernen.

 

 

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