Der Remstal-Radweges beginnt hinter Schwäbisch Gmünd, in Essingen. Und endet nach 80 km in Remseck, bei der Mündung in den Neckar. Eine der schönsten Etappen ist die letzte.

 

Auftakt ist Waiblingen mit seiner mittelalterlichen Altstadt. Im weiteren Verlauf radelt man durch ein Naturschutzgebiet mit vielfältigen Naturlandschaften.
Waiblingen – Hegnacher Mühle – Remseck (12 km, 1h)

 

Zum Auftakt radle ich durch Waiblingens mittelalterliche Gassen

Am Rathaus verweile ich an einem Mahnmal, das an die Opfer der Kriege erinnert:

„Trachtet nach Frieden. Krieg und Gewalt zerstören das Leben“

Neben dem Neuen, das Alte Rathaus

Den Marktplatz säumen prächtige Fachwerkhäuser. Normalerweise herrscht hier buntes Treiben

und die Menschen sitzen vor dem Café Tagblatt. Doch heute herrscht Corona-bedingt große Ruhe

Das stattliche Haus (links) weckt Erinnerungen: Hier fanden vor über 20 Jahren meine ersten Montessori-Kindergruppen statt

Durchs Beinsteiner Tor hinunter zur Rems

und zum Kultur-Zentrum Schwanen mit seinem beliebten Biergarten

Auch das Bürgerzentrum mit seinen großzügigen Veranstaltungsräumen liegt am Park bei den Talauen

Reste von Waiblingens Stadtmauer

Die Galerie Stihl, daneben das Café disegno

Ich radle auf dem Mühlenweg an der Rems entlang

Der „Haufler“ an der Rems war neben dem Sörenberg das größte Weinbaugebiet Neustadts

Die Weinberge des Hauflers gehörten bis 1918 dem Württembergischen König und Herzögen. Der König besichtigte ab und zu persönlich die Weinberge, zählte der hießige Wein doch zu den vorzüglichsten des Remstals. Heute wird ein letzter Weinberg von Ehrenamtlichen bewirtschaftet.

Der Remstal-Radweg folgt weiter der Rems. An den Hängen entdeckt man bei genauem Hinschauen Reste von Weinberg-Mauern, die inzwischen von Busch und Wald überwachsen sind

Es ist kalt und sonnig. Und die Frühlingsblüte in vollem Gange

Ein Seitental mit Bächlein

Bei der Wehranlage rauscht es gewaltig. Ein schöner Platz für eine Pause

Zwei Mühlen sind noch erhalten. Die Rems-Mühle und die Hegnacher Mühle auf der anderen Uferseite

Noch eine Erinnerung an vergangene Weinbauzeiten

Zur Gartenschau 2019 wurden die Rad- und Wanderwege an der Rems neu gestaltet, ausgebaut und befestigt. Ich kenne dieses Wegstück noch als sehr schlammig – nach jedem Regen

Schlehenblüte

Ein ehemaliger Steinbruch kurz vor Neckarrems. An der Rems entlang weiter zur Mündung, oder:

Kurz vor dem Steinbruch zweigt ein Lehrpfad ab, der oberhalb desselben weiterführt zum Obstwiesenweg Remseck. Anschließend in rasanter Abfahrt zur Rems-Mündung und zum Neckarstrand

Am Neckar angelangt: Remsecks sandiger Neckarstrand wurde 2014 angelegt

Nach 80 km mündet die Rems in den Neckar (360km, von Schwenningen bis Mannheim)

Am Zusammenfluss von Rems und Neckar gibts einen Biergarten – ganz umgeben vom Wasser

Länger als meine Remstal-Tour war heute die Anfahrt nach Waiblingen. Und zurück entlang des Neckars, am Max-Eyth-See vorbei zum Zuckerberg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.