Den Regen-Vormittag kann ich gut gebrauchen. Zum Ausschlafen – und zum Einkaufen in Oberstdorf. Nachmittags gibts noch eine schöne Wanderung durchs Almengebiet. Tags darauf eine Super-Tour am Walmendinger Horn: Zwei Gratwanderungen aneinandergereiht, immer mit bombastischer Aussicht.

 

Tag 3: Almen-Wanderung vom Söllereck nach Riezlern (2h)

Tag 4: Gratwanderung am Walmendinger Horn (6h)

Almen-Wanderung vom Söllereck nach Riezlern (2h)

Den verregneten Morgen nutze ich zum Einkaufen in Oberstdorf und bin auch sehr erfolgreich: Ein neuer Rucksack, Wanderschuhe und natürlich Bücher…

Am Nachmittag scheint wieder die Sonne, und ich fahre mit der Söllereck-Bahn (auf 1400m) hinauf ins Almengebiet. Hinter dem Berghaus Schönblick sieht man den Grünten bei Sonthofen

Links der Grünten, ganz rechts das Nebelhorn. Die Aussicht ist klasse, und an der Bergstation gibt es Einkehr-Optionen: Das Berghaus Schönblick (li.) und das Berghaus am Söller (re, hochgelobtes Essen)

Ich wähle die Schattenwrang-Alpe, 10 min weiter, für Kaffee und Kuchen – unter einem strahlenden Himmel

Die Grenze zwischen Deutschland und Österreich bildet ein Weidezaun – Rindviecher dürfen nicht passieren

Berg-Silhouetten: Hoher Ifen (re.), Walmendinger Horn (li.), dazwischen der Grat der Ochsenhofer Köpfe

Auf den Almen lebt das Jungvieh – auch heute noch – während des Sommers

Viele Alpen bewirten mit Buttermilch, Käse, Jausen und Getränken

Durch den Wald geht es hinunter nach Riezlern

Am Parkplatz der Kanzelwandbahn (links) vorbei, dann bin ich schon bei meiner Unterkunft, dem super zentral gelegenen Schwäbisch Gmünder Haus. Über dem Kleinen Walsertal thront der Widderstein (links) –

bestens sichtbar auch von meinem Zimmer aus. Morgens trotten die Kühe zu ihrer Weide

Gratwanderung am Walmendinger Horn (6h, 450 Hm auf, 1175 Hm ab)

Walmendinger Horn (Bahn, 1900m) – Ochsenhofer Köpfe (2h) – Hochstarzel (1977m, 2h) – Mittl. Spitalalpe (1560m, 1h) – Baad (1h)

Von der Bergstation der Walmendinger-Horn-Bahn überblicke ich die heutige Tour: Über die Ochsenhofer Köpfe (Grat rechts), zum Hochstarzel (Bildmitte), Abstieg nach Baad durchs 2. Tal

Man sieht bis zu den Lechtaler Alpen: Valluga (2809m, links im Hintergrund), Widderstein, Mohnenfluh (2544m), Braunarlspitze (2649m), Rote Wand (2704m, ganz rechts, Lechquellen-Gebirge)

Der Hohe Ifen. Nahe dem See (re.) liegt die Seilbahn-Talstation. Abstieg durch das Schwarzwassertal (vorne)

Hinten die Lechtaler Berge: Mohnenfluh, Braunarlspitze, Rote Wand, Hochkünzelspitze (2397m). Vorne mein heutiges Wander-Gebiet:

der Gratweg über die Ochsenhofer Köpfe bis zum Grünhorn (mitte) – und der zweite Grat (li.) bis zum Hochstarzel. Der Didamskopf (im Hintergrund, rechts) mit der Bergstation gehört zum Bregenzer Wald

Blick zurück auf den grandiosen Gratweg. Ganz links das Nebelhorn. Trettachspitze und Mädelegabel (ganz rechts, hinten) säumen den Heilbronner Weg. In der Bildmitte kann man den Hochvogel erahnen

Links das Almengebiet unter dem Walmendinger Horn, und der Talort Baad. Rechts der Widderstein, im Hintergrund der Alpenhauptkamm mit dem Heilbronner Weg

Der schmale Gratweg zum Hochstarzel ist wunderbar, teilweise gesichert. Schwindelfreiheit ist erforderlich, denn auf beiden Seiten des Weges gehts steil bergab

Blick zurück: Der Hohe Ifen, davor die Ochsenhofer Köpfe mit dem Gratweg. An dessen rechtem Ende das Wallmendinger Horn

Unten sieht man schon die Obere Spitalalpe, an der vorbei mein Abstiegsweg nach Baad verläuft

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