Seit Tagen 32° in Stuttgart, demnächst 38°. Ich entfliehe der Hitze gen Norden, nach Rügen. Deutschlands größte Insel, mit Seebädern in historischer Bäder-Architektur. Wandern, Baden, Strand – ein angenehmer Fluchtort!
Ich bleibe 4 Tage in Sellin für Strand und Relaxen, und 4 Tage in Sasswitz, dem Tor zu den Haupt-Wanderrouten im Naturpark bei den Kreidefelsen.

Die Reise beginnt am Stuttgarter Hauptbahnhof. Mit der Stuttgart21-Baustelle, wo der Bahnverkehr ein jämmerliches Dasein fristet

Auf Rügen ist es 10 Grad kühler als in Stuttgart. Kurzfristig habe ich die Flucht angetreten vor 35° in Stuttgart. Gleich am 1. Abend spaziere ich zum Südstrand
Die 394 Meter lange Seebrücke Sellin
ist ein beeindruckendes Wahrzeichen der Bäder-Architektur. Mit Brückenrestaurant und gläsernem Palmengarten, Tauchgondel, Schiffsanleger, Flaniersteg.
Historie:
Die erste Seebrücke wurde 1906 erstellt. Nach deren Zerstörung durch Stürme und Packeis, baute man 1925 eine neue größere Seebrücke. Im Winter 1940/41 wurde diese durch Eismassen wieder zerstört. Wiedergeburt im Jahr 1998, nach historischen Plänen von 1925.
1. Wanderung: Sellin – Binz (7km)
Ich wandere auf dem Hochuferweg. Unten am Meer könnte ich auch gehen, aber es ist dort sehr heiß. Und steinig – man braucht mindestens die doppelte Zeit.
Eigentlich ist heute Strandwetter: 26 Grad, kein Wind. Das Wasser ist warm und lädt ein zum Baden
Im Hafen Sassnitz-Mukran (Turm im Hintergrund) sieht man ein riesiges Gebäude, das ist ein Drehkreuz für den Offshore-Windpark „Windanker“. Der Windpark wurde 2026 gebaut, 40 km vor der Küste Rügens.
Vor dem Hafen Sassnitz-Mukran liegt das riesige Schwimmende LNG-Terminal „Deutsche Ostsee“, für den Import von Flüssig-Erdgas (LNG). Das Flüssiggas wird von Tanker-Schiffen hergebracht.


















