Das Grüne-U verbindet unsere schönsten Parkanlagen. Jedes Jahr sind wir einmal hier. 2024 starten wir in Bad Cannstatt, spazieren durchs Grüne-U (Rosensteinpark, Leibfriedscher Garten, Wartberg bis zum Killesberg).
Und über die Weißenhof-Siedlung, Pragfriedhof, Unterer Schlossgarten wieder zurück. 2026 beginnen wir am Neuen Schloß und enden nahe dem Milaneo. GPX-Komoot (14km, 3:30h)

Ein herrlicher Frühlingstag (3. März 2024), mit 18° und viel Sonne. Wir machen einen Rundgang durch die Altstadt von Bad Cannstatt und steigen beim Schloss Rosenstein ein ins „Grüne-U“

Rosensteinpark und Leibfriedscher Garten liegen schon hinter uns. Wir sind am Wartberg angelangt, nun gehts hinauf zum Killesberg mit seinem Aussichtsturm (Bildmitte)

Die Parkanlagen des Wartbergs wurden ebenso wie der Leibfriedsche Garten zur Bundesgartenschau 1993 neu gestaltet, und vervollständigen seither Stuttgarts Grünes-U
Im März 2026

Im Schloßpark treffen wir auf Menschenmassen, die schnellen Schrittes an uns vorbeieilen. Gesenkten Kopfes, aufs Handy schauend: Pokemon-Gamer vertieft in ihr Spiel

Die heute zerfallene Villa Moser im Leibfriedschen Garten war einst Wohnsitz von Eduard Otto Moser, dessen Schokoladenfirma 250 Mitarbeiter beschäftigte
Stuttgart war gegen Ende des 19. bis Mitte des 20. Jh eine der „Schokoladenstädte“ Deutschlands. Die größte Firma führte der Schokoladen-Pionier Moser. Daneben gab es Eszet, Ritter Sport und Waldbaur.

(2024:) Den Killesbergturm gibts seit 2001. Viele Jahre Planungsarbeit und eine zündende Idee zur Finanzierung durch Spenden ermöglichten den Bau:
Der Initiator und Eigentümer des Turmes, der Stuttgarter Verschönerungsverein verkaufte für 1.800 DM das Namensgebungsrecht an einer Turmstufe. Nach 2 großen Spendenaktionen waren alle 348 Stufen verkauft, und die Finanzierung von 40% der Baukosten sichergestellt.

Die Weißenhofsiedlung (1927) gilt als eine der bedeutendsten Architektur-Siedlungen der Neuzeit. Hier das von Le Corbusier gestaltete Haus, das als Museum zugänglich ist
Die Weißenhof-Siedlung ist keine gewachsene Siedlung, sondern das Resultat der Ausstellung „Die Wohnung“. In der kurzen Bauzeit von 21 Wochen entstanden 21 Häuser mit insgesamt 63 Wohnungen.

Wir überqueren dabei 2 Gleisanlagen: Die U5 fährt vom Killesberg in Richtung Hauptbahnhof. Die 2. Bahntrasse führt vom Nordbahnhof über Vaihingen nach Böblingen/Sindelfingen

Der Pragfriedhof lag zur Zeit seiner Eröffnung 1873 außerhalb der Stadt. Es gibt eine kleine russisch-orthodoxen Kirche und einen Israelitischen Teil
In dem großen Jugendstil-Gebäude befindet sich auch eine Feierhalle. Bemerkenswert ist auch das Kolumbarium (oberirdische Urnenkammer). Das Gebäude ist umrahmt von Mauern mit Nischen, in denen Urnen begesetzt sind. Der Pragfriedhof (21 Hektar) ist der drittgrößte Friedhof Stuttgarts, mit 30.000 Gräbern.
Hier ruhen: Der Dichter Eduard Mörike, der Luftschiffpionier Ferdinand Graf von Zeppelin, der Maler Willi Baumeister, die Opernsängerin Anna Sutter, der Schokoladenfabrikant Eduard Otto Moser.










Sehr schön liebe Lisa, danke Dir