Eine Einladung zum Geburtstagsfest in Hamburg läßt uns eine Urlaubswoche auf Sylt dazuplanen. Damit sich die weite Zugfahrt in den Norden auch lohnt😀

 

Das Wetter ist ein Risikofaktor. Doch wir beschließen, dass Sylt bei jedem Wetter reizvoll ist. Die ersten 3 Tage sind perfekt, weil windstill. Dann kommt Sturm und Nebel auf – doch das will auch mal erlebt sein.

Wir sind per Bahn angereist und haben uns in einer Ferienwohnung in Westerland einquartiert. Am Ankunftsabend führt unser erster Weg zum Meer. Sylt im Nebel – hat auch was

Mystische Atmosphäre auf der Strandpromenade

Der Dielenweg zwischen Meer und Dünen verliert sich in der Unendlichkeit

Restaurants kauern sich an und auf den Dünen. Strandgeher sind bestens versorgt

Ich habe mich lieben Freunden angeschlossen, die gute Sylt-Kenner sind. Beste Voraussetzung für entspannte Urlaubstage

Den strahlenden Himmel haben wir zwar in Stuttgart gelassen. Aber der erste Abend hier verspricht eindrucksvolle Nordsee-Landschaften

Keltum – Braderuper Heide – Kampen (10km)

 

Wir wollen Sylt wandernd kennenlernen. Der Bus bringt uns in jeden Teil der Insel, heute nach Kentum. Dort besuchen wir das Alte Kapitänshaus, ein Museum das die Lebensumstände früherer Zeiten zeigt

Entlang dem Watt an der Ostküste bei Keitum verläuft ein Wanderweg

Das Watt bei Ebbe, Schilf, Ruhebänke – ein genussvoller Spaziergang

Ein kurzer Abstecher zu Keitums St. Severin Kirche (13.Jh.), der berühmtesten Kirche der Insel

Wieder zurück zu unserem Spazierweg am Watt

Die Lügenbrücke bei Munkmarsch verhindert nasse Füße bei Hochwasser. Die Mär war, dass die Brücke einstürze, wenn man Lügen erzählt und dann über die Brücke geht

Das Weisse Kliff Braderup ist ein Steilhang, der im Reiseführer angepriesen wird, sich aber als unspektakulär herausstellt. Wir steigen wieder hinauf und wandern oberhalb des Kliffs

Abstecher (zum Aufwärmen) ins netten Café Curve in Braderup, an der „Kurve“ nach Kampen

Wir wandern durch die Braderuper Heide, und unser heutiges Ziel rückt ins Blickfeld: Kampen mit seinem Leuchtturm

Heide soweit das Auge reicht

Ungewöhnlich für Sylt im März: Windstille, und nun zeigt sich sogar die Sonne

Kampens Kultcafé Kupferkanne war ehemals ein Bunker der Wehrmacht. Mit verschachtelten, teils unterirdischen Räumen, sehr urig eingerichtet

Hörnum-Odde, die Südspitze von Sylt, und Rantum

Heute sind wir an der Südspitze der Insel, in Hörnum. Bei strahlendem Sonnenschein

Wir umrunden die Hörnum-Odde, Sylt´s Südspitze. Eine vom Meer umspülte Dünen-Landschaft

Auf schönen Spazierwegen durch Dünen, Heide und lichten Kiefernwald. Bewacht vom Leuchtturm, dem Wahrzeichen des Insel-Südens

Der gusseiserne Leuchtturm sichert seit 1907 die Fahrrinne zwischen Sylt und der benachbarten Insel Amrum

Großer Kontrast zwischen Ost- (Wattenmeer) und Westküste (offene Nordsee). Die Westseite (Bild) ist starker Erosion ausgesetzt, der man mit viellerlei Maßnahmen entgegenzutreten sucht

Dünen, und einer der schönsten Sandstrände der Insel

Auf unserem Rundweg nähern wir uns wieder dem Leuchtturm. Es ist der einzige Sylter Leuchtturm, den man besichtigen kann

In Hörnum gibt’s eine Hochwasserbank. Ich bin in Sicherheit!

Am Hörnumer Hafen steigen wir wieder in den Bus, nach Rantum

Die „Rantum Inge“ ist ein 200 Jahre altes Reetdachhaus, das auf der Watt-Seite von Rantum steht. Momentan scheint sie dem Verfall preisgegeben, doch eine Sanierung des wundervollen Gebäudes soll geplant sein

Sylt ist hier nur ein schmaler Landstreifen. Von Rantums Watt-Seite (Ost) queren wir in 5 Minuten hinüber zur Seeseite (West) mit Sandstränden und offenem Meer

Über Dünen und Treppe zum Strand. Welch ein Kontrast zur Watt-Seite!

Bohlenwege führen durch die Dünenlandschaft

Bei Abby’s in Rantum gibt’s Friesentorte (sogar glutenfrei!). Ein schöner Abschluss unseres Wandertages

List (Stammhaus von Gosch) – Dünenwanderung

In Sylts Norden, am Hafen von List, nebelt es gewaltig. Weshalb wir Souvenirgeschäfte frequentierten

Und das Stammhaus von Gosch. Das kultige Fischlokal, das in ganz Deutschland berühmt ist, und inzwischen mehr als 40 „Filialen“ außerhalb von Sylt hat

Gosch zeigt sich bunt und plakativ: Mit Leuchtturm, Strandkörben und üppiger Dekoration im Restaurant, einer ehemaligen Bootshalle

Das Essen ist ausgezeichnet, wir holen es an der Theke. Vorne, das sind Rösti – sie werden in Variationsvielfalt (Fisch oder vegetarisch) angerichtet

Bei heißer Schokolade warten wir auf besseres Wetter

Nebelwanderung durch die Dünen bei List. Eine besondere, mystische Atmosphäre

Der Aussichtspunkt auf Dünen und Meer gibt heute nicht viel her (reimt sich sogar 😉

Die Holz-Treppe durch Erika-bewachsene Dünen verliert sich im Nebelmeer

In großem Bogen wandern wir zurück nach List, an moorigen Tümpeln vorbei

Weiter auf dem Damm. Auf der einen Seite das Watt, auf der anderen Seite weiden Schafe

Wieder in List, besuchen wir das Natur-Forum mit Ausstellungen, Shop und schönem Bistro

Doch wir bleiben Gosch treu, und statten den Fischbrötchen einen Besuch ab. Der Nebel hat unseren genussvollen Urlaubstag nur mäßig beeinträchtigt😀

5 Kommentare

  1. Inge Schweikert

    Hallo liebe Lisa,
    Carola hat mir gerade deinen Blog über Sylt geschickt.Soooo toll,ich bin ganz begeistert,auch deine Kommentare dazu,richtig gut,ich kenne die Insel ja nur im Mai,Juni und September und einmal im Februar,aber dieses Licht mit dem Nebel,einzigartig.Durch die Bilder war ich in Gedanken mit euch dabei und freue mich auf Ende Mai,wenn ich mein Sylt wieder Life erleben darf.
    Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
    Inge

    • Deine Begeisterung steckt an, liebe Inge. Wir hatten eine schöne Zeit. es war alles drin: Sonne, Nebel, Wind, kein Wind!, Sturm. Und immer schöne Landschaften und Meeresrauschen.

      Wenn du im Mai wieder auf Sylt urlaubst, werde ich an dich denken!

  2. Inge Schweikert

    Hallo liebe Lisa,
    Carola hat mir gerade deinen Blog geschickt,also ich muss schon sagen,die Bilder von Sylt und die jeweiligen Kommentare dazu,einfach nur super,das hast du wirklich toll gemacht.Ich kenne ja die Insel schon lange,1983 war ich das erste Mal dort und habe mich gleich in die Insel verliebt,das Wetter ist sehr wechselhaft ,man braucht eben die richtige Kleidung,heute so und
    morgen wieder ganz anders,aber Nebel habe ich so noch nicht erlebt,das sieht ja richtig mystisch aus,hat was.Man muss das alles mögen,ich gehöre zur größten Fangruppe.
    Ich wünsche dir einen schönen Abend und ein schönes Wochenende.
    Ganz liebe Grüße Inge

    • Liebe Inge,
      schon von dir zu hören, und dass dir der Beitrag gefällt. Sylt bietet eben schöne Motive…

      Ich habs mir diesmal einfach gemacht, vielleicht hast du es gemerkt: Ich hab die Bilder und Texte verwendet, die ich als WhatsApp-Status eingestellt hatte.

      • Inge Schweikert

        Hallo liebe Lisa,ich habe dir zweimal geschrieben da ich dachte die erste Mail ging nicht an dich raus,wie heißt es so schön, doppelt hält besser,ja,vieles kannte ich schon von deinem Status,das macht aber gar nichts,ich habe mir die Bilder sehr gerne noch einmal angeschaut und ja,ich werde dir im Mai gerne ein paar Bilder von einer anderen Jahreszeit schicken.Liebes Grüßle Inge

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