Auf der Schwäbischen Alb gibt´s 10 Gipfel mit 1000 Hm und mehr. Alle liegen im Landkreis Tuttlingen, im kleinen Umkreis von 20 km². Und alle im Bereich unseres Wanderweges. Heute „bezwingen“ wir 5 der Tausender: Schafsberg (1000m), Plettenberg (1002m), Oberhohenberg (1011m), Hochberg (1009m), und den Höchsten, den Lemberg (1015m). Es gibt auch einen Wanderweg, der alle 10 Tausender verbindet (Region der 10 Tausender, 20km).

Wir starten am Lochen-Parkplatz. Landschaftlich wunderschöner, kurzer Aufstieg

Die Lochenhütte hat immer Samstag und Sonntag geöffnet

Schlehenbüsche säumen den Weg

zum grandiosen Aussichtsplateu am Lochenstein

Ein großartiger Auftakt unserer heutigen Tour

Genauso schön geht es weiter. Der Weg schlängelt sich durch Wacholderheide und blühende Schlehenbüsche

Blick zurück zu Lochenstein und Lochenhütte

Im Hintergrund kann man Schloss Hohenzollern erahnen, auch nahe des HW1 gelegen

Am Gespaltenen Felsen vorbei, zum Schafsberg (1000m) unserem ersten Tausender

Bärlauch-Teppiche auf unserem Weiterweg zum Plettenberg

Der Plettenberg ist von Weitem markant durch seinen 158m hohen Funk- Tturm. Die Wacholderheide wird von Schafen beweidet und dadurch erhalten

Plettenberg-Gipfel. Unten sieht man das Zementwerk, das Gestein verarbeitet, das hier am Plettenberg abgebaut wird

Ich verpasse einen Abzweig und steige verwehentlich ab ins Tal. Die Gruppe bleibt auf dem HW1. Erst in Deilingen treffen wir uns wieder.

Plötzlich erschenen Seilbahn-Behälter am Himmel. Um das am Plettenberg gebroche Gestein abzutransportieren

Im Tal hangle ich mich zurück zum HW1, um die verlorene Gruppe wiederzufinden. Dabei passiere ich Schömberg

Beim kleinen See in Deilingen treffen wir uns wieder.

Deilingens Rathaus ist eine Besonderheit. Es steht direkt auf der Europäischen Wasserscheide. Die eine Dachfläche wird zum Neckar / Rhein hin entwässert, und das Wasser fließt zur Nordsee. Die andere Dachfläche entwässert zur Donau, und das Wasser landet im Schwarzen Meer.

Aufstieg zum Oberhohenberg, vorbei an der kleinen Nikolaus-Kapelle

Auf weichem Naturpfad durch den Wald

Hinauf zum Oberhohenberg (1011m), dem  2-höchsten Gipfel der Schwäbischen Alb, mit weiter Aussicht bis hin zum Schwarzwald

Hier stand ehemals eine wehrhafte Burg aus dem 12.Jh. Auf dem 8-eckigen Grundriss eines Turmes gibts Infos zur Geschichte der Burg. Der Ursprung des Habsburger Geschlechts wird hier vermutet. Eine Hängebrücke führt als Touristen-Attraktion über den ehemaligen Burggraben.

Das nächste Gipfelplateau ist der Hochberg (1009m). Auf dem Weg dorthin gibt´s immer wieder Ausblicke an der Alb-Abbruchkante

Grenzstein am Albtrauf

Gigantische Wander-Infrastruktur am Lemberg-Sattel. Letzter Anstieg für heute, zum Lemberg

Biker am Lemberg

Der Lemberg (1015m) ist der höchste Gipfel der Schwäbischen Alb. Doch Bäume versperren die Aussicht. Weshalb der Schwäbische Albverein schon anno 1899 einen Aussichtsturm (33m) errichtet hat.

Bei besonderer Fön-Wetterlage kann man im Süden die Alpenkette sehen (Info-Tafel)

Heute kann man die Alpen trotz des schönen Wetters nur erahnen. Vorne Gosheim, mein nächstes Ziel

Von Gosheim wandere ich im Tal zu unserem Standort-Hotel nach Wehningen

An einem kleinen See vorbei

und auf dem Fahrradweg Gosheim – Wehningen. Der Radweg ist liebevoll als Allee angelegt. Es gibt viele unterschiedliche Baumarten, oftmals Obstbäume

Die Pizzeria gegenüber lädt heute ein für ein besonderes Buffet. Ich verpasse es – schreibe lieber diesen Blogbericht

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