Wir wandern auf dem insgesamt 2000km langen GR34 (Zöllnerpfad). „GR“ steht für Grande Randonnée („Große Wanderung“ oder Fernwanderweg). Der Pfad wurde im 18. Jh. angelegt, um Schmuggel zu bekämpfen, und 1968 als Fernwanderweg wiederbelebt. Er verläuft entlang der gesamten bretonischen Küste von Mont-Saint-Michel bis Saint-Nazaire. Anreise per Bahn, und wir gehen 6 Etappen des „Lieblings-Fernwanderweges“ der Franzosen.

 

1.Tag: Standort-Wanderung um unserem Ankunfts-Ort Paimpol

Erster Morgen in Paimpol, wo man ehemals von der Hochseefischerei lebte. Die Fischer fuhren bis Island und Neufundland.

Wir bleiben den einen Tag in Paimpol, und akklimatisieren uns u.a. an das Wetter,

das uns – gut ausgerüstet – nicht sehr beeinträchtigt. Die Stimmung ist bestens, trotz Regen

Lohnende kleine Wanderung

und Schlendern in der hübschen Altstadt

2.Tag: Erste Etappe auf dem GR34. Paimpol – Lézardrieux (23km)

Wikinger hat schöne Hotels für uns ausgesucht – für unsere private Reise, von Carola organisiert

Wir starten unsere Wanderung auf dem GR34, dem Schmugglerpfad. Gut markiert in Weiß/Rot

Unsere Wanderung in den nächsten 7 Tagen. Von Paimpol bis Lannion

Hortensien, Rhododendren, Blumenpolster – alles wächst in überwältigender Üppigkeit

Baumaterial sind fast ausschließlich Natursteine

Schmaler Weg, viel Grün, große Kiefern und Zedern –

Ab Loguivy folgen wir 10km dem Fluß Trieux bis Lézandrieux .

In Lézandrieux gibts kaum Infrastruktur: Wir finden keine geöffnete Bar, um die Zeit zum Abendessen zu überbrücken. Und das einzige Mal während unserer Reise gibts morgens ein spärliches Frühstück. Dafür erwartet uns am nächsten Tag strahlender Sonnenschein. Unser Transfer-Taxi bringt uns wieder ans Meer, und ein wunderbarer Wandertag beginnt.

 

3.Tag: Lézandrieux – Tréguier (schöne Fachwerk-Altstadt)

Felsen der „Rosa Granitküste“, Blumenpracht, Kaiserwetter

Meist an der Küste entlang

Das Korn ist fasr reif (Anfang Mai), und blühende Wegränder. Wieder wandern wir 10 km am Fluß entlang, dem Jaudy

Und erreichen das Bilderbuchstädtchen Tréguier

Die Altstadt ist ein städtebauliches Juwel,

und unser Hotel hervorragend. Zum  Frühstück backen wir unsere. Pfannkuchen selbst

4. Tag: Tréguier – Port Blanc

Regen die ganze Nacht – und auch am Morgen. Also fahren wir ein Stück mit in unserem Gepäck-Taxi , und warten in einem Bistro in Penvénan auf bessere Zeiten

… die denn auch kommen. Als der Regen aufhört, konzipiert unsere Chefin eine schöne Wanderung. Zu Dolmen und einer Kapelle

Blütenpracht allerorten

Riesige Stauden-Polster, in allen Farben

Verwunschen schöne bretonische Häuschen

Ein Calla-geschmückter Brunnen

Wir erreichen unser Tagesziel, Port Blanc. Ein Highlight mit schönem Strand (momentan Ebbe),

und direkt am Strand unser Hotel, das innen viel schöner ist wie außen😀

Wir dinnieren vorzüglich mit Blick aufs Meer

und sehen die Sonne im Meer versinken

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