An unseren 4 Pfalz-Tagen gibts täglich eine Wanderung (ca. 15km). Es ist zwar herbstlich kühl, aber trocken – ideales Wanderwetter. Abends lädt das Weingut Augspurger zur Weinprobe, und in Dierdorf besuchen wir das Weinfest in den Winzerhöfen mit Krämermarkt.

Am Samstag morgen fahren wir nochmals zum Weingut Augspurger, um Weine einzukaufen, die wir gestern abend probiert haben

Im Mühlenladen wird unsere Bestellung aufgenommen, dann werden die Kisten aus dem benachbarten Weinkeller herbeigebracht

3. Wandertag: Geierstein-Runde, und Rund um den Wernersberg

„Gott segne das ehrbare Handwerk“ (1926). Unsere Wanderung zu den Geiersteinen starten wir in Wernersberg

In großem Bogen umrunden wir den Wernersberg,

Die erste Stunde auf breiten Wegen, ohne Aussicht und ohne Felsen. Besser ist es daher nicht in Wernersberg zu starten, sondern den ausgeschriebenen Premiumweg Geierstein-Runde zu gehen. Der verläuft größtenteils auf Naturpfaden, und führt direkt zu den Felsen.

Oben angekommen, gibts Ausblicke auf erste Felsformationen und ins weite Land

Wie im Märchenwald. Der regenreiche Früh- und Spätsommer sorgt für sattes Grün

Ideale Bedingungen für Pilze. Fliegenpilz im Alter,

und in der Jugendzeit

Ein prächtiger Parasol

Der Runde Hut, davor eine Bank in prominenter Aussichtslage (Plakatbild)

Der Pfad verläuft nun spektakulär oben auf dem Kamm

und führt zu einer mächtigen Felswand,

die an einer Stelle durchbrochen ist

Die Geiersteine, eine riesige Felsformation, die schon vom Tal aus ins Auge fällt

Wir befinden uns nun auf der dem Premiumweg Geierstein-Runde

Gewaltige Stein-Denkmäler stehen Spalier

Eindrücklich ist nicht nur der geschichtete Fels, sondern auch die auffällige rote Färbung

Vom Aussichtsfelsen blicken wir hinüber zum Hornstein, mit Gipfelkreuz. An dessen Fuß halten wir demnächst Mittagsrast. Danach gehts zum

Dierbacher Federweißenfest mit Bauernmarkt

Nahe Bergzabern, wo wir und einquartiert haben, liegt der Weinort Dierbach. Mit schmucken Fachwerkhäusern und Winzerhöfen, inmitten von Weingärten, Obstgärten, Raps-, Sonnenblumen- und Maisfelder.

Seit über 30 Jahren feiert man dort in den ersten Oktobertagen das Federweißenfest. Die Winzerhöfe empfangen die vielen Gäste, und bieten Dierbacher Wein, roten und weißen Bitzler, dazu gutes Essen

In der Hauptstraße gibts einen großen Bauernmarkt mit vielen Anbietern regionaler Produkte

Letzter Tag – letztes Frühstück,

in der Bergzabener Jugendherberge. Jeden Morgen freuen wir uns aufs ausgezeichnete Frühstücksbuffet

Premium-Wanderweg Hauensteiner Schusterpfad,

rund um das „Schuhdorf“ Hauenstein. Eine Top-Wanderung durch den Pfälzerwald, zu bizarren Felsformationen und Aussichtspunkten. Einkehrmöglichkeit im Wanderheim „Dicke Eiche“. In Hauenstein kann man anschließend das Deutschen Schuhmuseum besuchen, und/oder in der Schuhmeile einkaufen.

Schuhfabriken in Hauenstein
In Pirmasens, 22km von Hauenstein entfernt, eröffnete 1838 das Unternehmen „Peter Kaiser“ die erste deutsche Schuhfabrik. Pirmasens ist daher die Wiege der deutschen Schuhindustrie. Viele weitere Schuh-Fabriken entstanden in Pirmasens, später auch im Umland, vor allem in Hauenstein. Dort gründeten 1886 die Brüder Seibel die erste Hauensteiner Schuhfabrik. Hauenstein wurde zum „größten deutschen Schuhdorf“ – nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier rund 35 Schuhfabriken.

 

1960-1980 ging die Entwicklung rückwärts: Konkurrenz aus Italien, Strukturwandel und internationaler Wettbewerb führten zum Niedergang der dt. Schuhindustrie. Es folgte Abriss, Leerstand und Umnutzung der ehemaligen Schuhfabriken. Eine einzige Schuhfabrik gibt es heute noch in Hauenstein – die Firma Seibel.

Wir parken beim Penny-Markt. Ein kurzer Aufstieg auf schönem Pfad, und zum Auftakt des Premiumwegs gibts eindrucksvolle Felsentürme

Heute wandern wir meist auf weichen Naturpfaden

Ein wunderbarer Weg mit allem, was die Pfalz so attraktiv macht: Wald, Felsen, sandige schmale Wege und beste Verköstigung im Pfälzer Wanderheim „Dicke Eiche“

Pilze en masse, besonders häufig der Reizker. Ein guter Speisepilz, erkennbar am orangenfarbenen Milchsaft, der an Bruchstellen austritt

Der Premium-Wanderweg umrundet Hauenstein. Eindrückliche Felsformationen, wie der „Teufelstisch“ liegen am Wege 

Aussichtspunkte

Noch mehr Felsen

Auch Biker haben ihren Spaß

Per Leiter auf den Gipfel des „Hühnersteins“ (455m), 

mit Aussicht auf den Süden des Pfälzerwaldes (Dahner Felsenland, das zum Wasgau gehört)

Ehemaliger Arbeiterweg von Erfweiler zur Schuhstadt Hauenstein

Das Winterkirchl, eine Wallfahrtskapelle mitten im Wald. Mystischer Ort auch für Nicht-Gläubige. Die Kirchglocke darf der Wanderer selbst läuten

Am Winterkirchel treffen sich viele Wege

Bizarre Felsen en masse

Aussichtspunkt Trifelsblick. Dort drüben waren wir gestern

Bänkle mit Trifels-Aussicht

Die Runde schließt sich, wir sind fast zurück in Hauenstein

Eine super Tour zum Ausklang unserer Wanderreise. In 2 Stunden sind wir wieder in einer anderen Welt – zu Hause in Stuttgart

Ein Kommentar

  1. Ganz toll liebe Lisa, danke Dir herzlich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert