Unsere Bretagne-Tour wurde vom Wanderreisen-Veranstalter Wikinger individuell für uns ausgearbeitet, incl. Übernachtungen, Gepäcktransport, Transfers. Unser Weg verläuft meist an der Küste, mit Blick aufs Meer, auf schmalen „Schmugglerpfaden“. Im Mai entfaltet sich die eine üppige Blumenpracht, die wunderbar harmoniert mit den typischen Naturstein-Gebäuden der Bretagne.

 

Oft bewegen wir uns in abgelegenen Gegenden, doch es gibt auch sehenswerte Orte: Paimpol (1.Tag), Tréguier (3. Tag), Lannion (7. Tag). Das Essen ist französisch gut, das Wetter bretonisch durchwachsen.

 

5.Tag: Port Blanc – Perros-Guirec

Unser Pfad schlängelt sich am felsigen Ufer

Rhododendren in Baumhöhe

Perros-Guerecs großer Jachthafen. Nächstes Wochenende gibts hier eine traditionsreiche Segel-Regatta

Skipper-Helden, Gewinner früherer Regatten, sind am Hafen verewigt

Perros-Guirec hat sich von einem kleinen Fischerdorf zum bedeutendsten Seebad der Nordküste entwickelt. Es gibt mehrere Stadtteile. Wir übernachten in der Unterstadt bei Jachthafen und Promenade.

Eine Erholungszone schließt sich an Hafen und Promenade an

Mehr als 20 Boule-Bahnen sind markiert. Heute sind nur wenige Spieler da

Abendspaziergang in Perros Guirec

6.Tag: Wanderung in Perros-Guirec, Bootsfahrt zu den 7 Inseln

Fotos am Hafen erinnern an die Fischer-Vergangenheit des Ortes

Auf schönen Wegen wandern wir zu einem anderen Stadteil von Perros-Guirec, nach Trestraou (3km)

Mal unten am Meer,

dann wieder durch lichten Wald und blühende Gärten

Kamelien stehen in voller Blüte

Bei uns ist der Natternkopf 1m hoch – die bretonische Variante ist eine gigantische Pflanze

Das Casino liegt direkt am Trestraou-Strand, mit Strandpromenade und Beachclubs. Wir haben noch Zeit bis unser Boot zu den Vogelkolonien der 7 Inseln ablegt, und lassen uns in einem der Cafés nieder

Das Boot fährt zu den Vogel-Inseln, wo große Vogel-Kolonien nisten

Der Berg ist weiß von Vögeln

Unser Boot fährt nah heran

wir können sogar einen Papageientaucher ausmachen

Wieder an Land, machen wir es uns in einem Lokal an der Uferpromenade gemütlich – mit Cidre

Über den Berg und die Oberstadt von Perros-Guirec wandern wir zurück zum Hotel. Hier sitzt die Verwaltung,  das Rathaus

Ein einladender Platz mit Bistros,

daneben die uralte Kirche

Aus dem Hotelfenster sehen wir die Sonne untergehen hinter dem Jachthafen

7.Tag: Perros-Guirrec – Ploumanach – Trébeurden (Königs-Etappe, bei schönstem Wetter)

Heute begehen wir einen der brühmtesten und schönsten Küstenabschnitte des Zöllnerpfades. Wir wandern durch die bizarren Felsformationen von Ploumanach. Ein Leuchtturm ist dem Ort vorgelagert

Die Rosa Granitküste mit ihren Felsen und Stränden – hier in ihrer schönsten Ausprägung

Rosa Felsen, bizarre Baumgestalten, ein schmaler Pfad und dazu ein strahlender Himmel – heute passt alles

Ploumanachs Hafen. Bunte Bötchen sind am Ufer aufgereiht. Sie bringen die Skipper zu ihren Yachten

Ebbe… erst in 6 Stunden kann das Boot wieder auslaufen

Schöne Sandstrände des beliebten Badeortes. Und es gibt tatsächlich Schwimmer – bei 13 ° Wassertemparatur

Leere Strände – ein Vorteil der Nebensaison

Wir verlassen nun die Küste – eine keltische Grabanlage

Farne en masse, auch hohe baumartige Farne wachsen hier

Wir genießen die heutige, besonders eindrückliche Wanderung

In dieser Idylle halten wir Mittagspause

Als wir an einem Campingplatz mit Bistro vorbeikommen, nutzen wir die Gelegenheit die Füße auszuruhen. Den Cidre haben wir uns redlich verdient

Abends machen wir uns chick für ein Essen im 1-Sterne-Lokal

Wenn die Kellner nicht beschäftigt sind, stehen sie aufgereiht an der Wand

Eine sehr vielfältige Wanderreise

8. Tag: Trébeurden – Lannion

Trébeurden ist der letzte Ort unserer Wanderung, der am Meer liegt

Holunder blüht am Wegesrand

Noch schlängelt sich unser Pfad am Meer

Vor den Häusern mündet der Fluss Léguer. Dem werden wir 9km folgen, bis Lannion

Ein ungewöhnlicher Weg: Direkt am Fluss, ohne jegliche Steigung. Eine Wander-Autobahn, aber wunderschön

Letzte Etappe, letzte Kilometer. In bester Stimmung, und raschen Schrittes, gehts voran

Letztes Erinnerungs-Foto auf dem GR34

Lannion, wir sind am Ziel!

Die Blumenpracht gehört zur Bretagne

Auf der anderen Flussseite liegt das Kloster St. Anne aus dem 17. Jh. Es beherbergt heute die Mediathek von Lannion. Im Biergarten feiern wir unsere Ankunft am Ziel – mit Cidre

Die Fachwerkhäuser stammen aus dem 15. und 16. Jh.

Eine hübsche, kleine Altstadt. Hier finde ich eine Creperie

und probiere Galette, gefüllt mit Käse und Ei. Ein dünner Pfannkuchen aus Buchweizen-Mehl. Lecker und erstaunlich sättigend (weshalb leider kein Crepe als Nachtisch mehr geht). Dazu gibts Cidre – aus einer Tasse

Viel französisch- bretonische Stimmung am letzten Tag

Am nächsten Morgen haben wir nur ein paar Schritte von unserem Hotel zum Bahnhof

Regionalzug bis Plouaret – TGV bis Paris – TGV bis Stuttgart

Viel Platz im Regionalzug

Im TGV lassen wir unsere Reise ausklingen. Schön war´s!

 

 

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