In Jaffna haben wir den nördlichsten Punkt Sri Lankas erreicht. Wir erleben eine vom Bürgerkrieg gezeichnete Stadt und bekommen Einblick in die Tamilen-Kultur. Auf dem Weg zurück nach Süden gibts erholsame Strandtage in Trincomalee. Und 2 bedeutende Tempelanlagen, beide UNESCO Weltkultur Erbe: Dambulla-Felsentempel, und die 2. Königsstadt Polonnaruwa

Jaffna, ganz im Norden, Land der Tamilen 

Der Nallur-Tempel ist einer der wichtigsten hinduistischen Wallfahrtsorte Sri Lankas

Auf der nördlichen Halbinsel leben vorwiegend hinduistischen Tamilen. Während die Hauptinsel von buddhistischen Singhalesen bewohnt ist.

 

Ursache für den Bürgerkrieg war die systematische Diskriminierung der Tamilen durch die Singhalesische Mehrheit, nach der Kolonialzeit (seit 1948). Dazu kamen ethnische und religiöse Spannungen.

Ruinen aus dem 25 Jahre dauernden Bürgerkrieg (1983-2009) sind noch allgegenwärtig. Hier das ehemalige Rathaus

Das Straßenbild dominieren Tuktuks, Roller, Busse. Ich sehe wenig klassische PKWs

Kulturabend mit klassischen tamilischen Tänzen, Kostümen, Masken. Begleitet von Trommlern

Auge in Auge mit Kokospalmen, vom Balkon des Thilko-Hotels

Unterwegs nach Trincomalee (Strand)

Das Kriegsdenkmal am Elephant Pass erinnert an gefallene Soldaten des Bürgerkrieges (1983-2009)

Im Bürgerkrieg war der Pass schwer umkämpft. Denn als „Tor zu Jaffna“ kontrollierte der Pass die Hauptverbindungs-Straße zwischen dem Festland und der Jaffna-Halbinsel.

 

2000 eroberte die Tamilen den Stützpunkt. 2009 gewannen Regierungstruppen den Pass zurück. Und der Krieg endete mit einem Massaker an den Tamilen.

Auf der Fahrt nach Trincomalee passieren wir mehrere Stauseen. Mit schön angelegten Wegen und Ruhebänken

Büffeljoghurt (Curd) wird zu jedem Frühstück angeboten. Schmeckt vortrefflich, mit etwas Honig. Familien- betriebe stellen den Joghurt her und verkaufen ihn am Straßenrand. Familien kaufen riesige Behälter.

Unser schönes Strandhotel in Trincomalee (Pigeon Island Resort) bietet besten Rahmen für Strand-Erholung

Dambulla, größter Höhlentempel-Komplex in Sri Lanka

Wir steigen viele Stufen hinauf, bis zum Felsentempel. Die Anlage besteht aus 5 großen Höhlentempeln, voller buddhistischer Kunstwerke

Alle Felsenwände sind kunstvoll bemalt – und überall Statuen. Seit 1991 ist der Komplex als „Goldener Tempel von Dambulla“ UNESCO Weltkulturerbe

Affen begleiten uns überall

Polonnaruwa, Sudu Aralya Hotel

Ich verbringe mehr Zeit in den Hotels als geplant, weil ich mir eine Bronchitis zugezogen habe (durch die Klimaanlage im Bus). Erst zu Hause werde ich wieder gesund.

 

Viele Ausflüge (Löwenfelsen von Sigiyria), Safaris (Minneriya-NP, Udawalawe NP), Wanderungen (Knuckles Mountain Range, Horton Plains) mache ich nicht mit, sondern genieße die schöne Umgebung der Hotels.

Besonders eindrucksvoll ist unser Hotel in Polonnaruwa: Mit Elefanten als Empfangskomitee

Aus meinem Hotelzimmer schaue ich auf Pool und Minneriya-See

Das Sudu Araliya Hotel ist als „Event-Hotel“, spezialisiert auf Hochzeiten und Familienfeste. Gute Gelegenheit mal eine Hochzeit zu beobachten

Mittagessen lasse ich im Freien servieren, muss es aber gegen Affen verteidigen

Sonnenuntergang am Minneriya See

Polonnaruwa, die 2. Königsstadt (1000 Jahre alt) – und viele Tempel

Die antike Stadt Polonnaruwa gehört mit Anuradhapura und Kandy zum kulturellen Dreieck Sri Lankas. Es war die 2. Hauptstadt Ceylons nach Anuradhapura. Die Ruinen sind gut erhalten, und wir sehen 1000 Jahre alte Paläste, Tempel, Stupas, antike Bewässerungssysteme, und große Buddha-Statuen.

 

Das Areal des UNESCO-Weltkulturerbe ist riesig, weshalb wir das Fahrrad als Transportmittel wählen.

Das Museum zeigt den Königspalast damals – und heute

Spärliche Ruinen des Königspalastes. Wunderbar eingebettet in eine parkartige Natur

Start der Radtour unter einem Baumriesen

Zugang zum Haupttempel, mit schönem Mondstein

Baby-Waran sonnt sich

Technische Meisterweke sind die Wasserbecken – und schön anzuschauen

Sigiriya, Löwenfelsen

Ein Ausflug, den ich nicht mitmache: Zum Löwenfelsen (Sigiriya), einem Monoliten, der sich 200m aus der flachen Landschaft erhebt. Gekrönt von Resten einer Felsenfestung

1500 Stufen führen hinauf zum Gipfelplateau. Man rechnet 1:30-2 Stunden für den Aufstieg. Möglichst früh morgens, denn es wird heiß!

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