Per Louage sind alle Orte gut erreichbar (Mahdia 1h, Hammamet 1h, Monastir 40min), und unbedingt sehenswert. Auch El Djem (1h) lohnt einen Besuch, und die Heilige Stadt Kairouan (70min). Alle Küstenorte haben feinsandige Strände und gute Touristen-Infrastruktur. Ich lasse mich treiben, auf Spaziergängen, in Medinas, zu Baudenkmälern und schönen Lokalen.

 

Mahdia

Die Louage-Station liegt etwas ausserhalb. Zu Fuß spaziere ich zum Hafen. Dahinter die liegt  hübsche Altstadt auf einer Landzunge, dem Cap Afrika

Die Medina ist nicht sehr touristisch, obwohl es eine Hotelzone mit breitem Strand gibt

Der pittoreske Place de Kaire ist menschenleer

Man kann das Cap Afrika zu Fuß umrunden. Der Spaziergang beginnt beim Aussichts-Café Sidi Salem. Daneben liegt eine Grotte, die man besichtigen kann

Die Umrundung des Cap Afrika ist ein lohnender Spaziergang. Zauberhaft sind die Blicke auf Burg, Friedhof, historische (römische) Bau-Relikte, aufs Meer, und zur rot untergehenden Sonne

Hammamet

Die Louage-Station ist weit entfernt vom touristischen Zentrum. Ein Taxi bringt mich zu Meer, Hafen und Medina

Die pittoreke kleine Medina mutet an wie das berühmte Sidi Bou Said, in seiner weiß-blauen Farbgebung

Doch Hammamets Händler sind besonders penetrant, weshalb ich bald durch die Stadtmauer hinaustrete zur Uferpromenade, die die Altstadt umschließt

Welch schöner Spaziergang: Wind und Meer, Agaven, Blüten, und ein lebhafter Himmel über mir

Am Ausgang der Medina wächst ein besonders prächtiger Jasmin-Strauch (die „National-Blume“ Tunesiens). Mädchen schmücken sich damit, und Jasmin ist Bestandteil vieler Parfums und Pflege-Ölen.

Abendstimmung am Fischerhafen

Aus dem Taxi heraus bewundere ich den Sonnenuntergang

Monastir

Die Sehenswürdigkeiten Monastirs liegen an einem zentralen großen Platz: Die Große Moschee

Die Kasbah (Burg) ist ein riesiger Komplex, der sehr gut erhalten (bzw. restauriert) ist. Er diente öfters als Filmkulisse für Mittelalter- und Historien-Filme

Um einen Innenhof liegen Räume, Gänge, Treppen, Erker, Türme. Sehr unübersichtlich verschachtelt – und spannend zu erkunden

Von der Kasbah steige ich hinunter zum Meer, für den Nachmittagskaffee in einem schöen Strand-Restaurant

Zurück am zentralen Platz, begebe ich mich zum imposanten Vorhof und Zugang zum Mausoleum von Habid Bourguiba, dem 1. Tunesischen Präsidenten nach der britischen Kolonialzeit

Bourguiba wird als „Vater der Nation“ noch heute hoch geehrt. Doch das riesige Mausoleum stieß auch auf Ablehnung, u.a., weil es Bereiche eines bestehenden Friedhofs beansprucht

Beim Spaziergang durch den muslimuischen Friedhof blicke ich zurück zur Kasbah

Bourguibas Mausoleum kann man besichtigen. Eine ästhetische Anlage mit Säulen, Rundbögen, Minaretten, Kuppeln,

die den Sarkophag umgeben. Bourguiba hat seine Letzte Ruhestätte bei Lebzeiten selbst geplant

Habib Bourguibas Arbeitszimmer

Die Medina von Monastir

ist wenig touristisch. Vor allem Einheimische kaufen hier

und ruhen sich anschließend aus im Medina-Café

Ich trete hinaus aus der Stadtmauer, die die Altstadt umgibt. Gleich hier startet meine Louage

Aus dem Sammeltaxi heraus sehe ich die Sonne im Meer versinken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert