Heute ist unser letzter Tag in Rio. Wir besuchen das Museu da Republica, das bis 1960 als Präsidentenpalast diente, im Stadtviertel Catete. Durch die Stadtteile Gloria und Flamengo spazieren wir zurück ins Centro.

 

Weil wir es morgens in unserer Pousada so schön haben, gehen wir meist erst um die Mittagszeit los. Ich stehe früh auf, genieße auf der Terasse die Wärme und die schöne Aussicht. Ich habe Muse den Tag zu planen, ein bisschen Internet, frühstücken. Die anderen Gäste sind ausgesprochen nett, wir tauschen uns gerne aus. Und Moritz genießt den Morgen auf seine Weise, er bleibt bis zum letztmöglichen Zeitpunkt im Bett.

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Jeden Morgen wieder bin ich begeistert von der Aussicht von unserer Dachterasse

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Wenn Moritz hochkommt, ist das Frühstück schon weggeräumt, aber die Mutter hat ihm noch einen Teller aufgehoben

Catete

Einkaufsstraße im Stadtteil Catete

Museu de Republica (Catete)

Der Palacio do Catete war bis 1960 Amtssitz des Präsidenten. Er beherbergt das Museum der Republik

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Seit 1891 ist Brasilien eine Republik. Hier im Museum wird die Geschichte des Landes veranschaulicht

Catete

Im ehemaligen Arbeiterviertel Catete spaziert man durch schön restaurierte Straßenzüge

Imperial Irmandade de NS da Gloria de Quteiro (Gloria)Hoch über dem Park von Flamengo mit schöner Aussicht aufs Meer thront die kleine Kirche Imperial Irmandade de NS da Gloria do Quteiro.

Imperial Irmandade de NS da Gloria de Quteiro (Gloria)

1714 gebaut, war sie die Lieblingskirche des Königshofes

Imperial Irmandade de NS da Gloria de Quteiro (Gloria)

Wir ruhen uns gerne ein bisschen aus in dem kühlen Kirchlein

Park von Flamengo

Man sieht hinunter zum Park von Flamingo, einer kilometerlangen Grünfläche am Meer

Die überdimensionalen Beleuchtungsanlagen machen den beliebten Park in der Nacht etwas sicherer und länger nutzbar.

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Auf der anderen Seite der Corcovado und Cristo

Gloria

Der Stadtteil Gloria hat schöne Bausubstanz, oft aber wenig gepflegt

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Ende unseres Spaziergangs ist das Centro

Centro

Direkt neben top-gepflegten Gebäuden findet man auch das Gegenteil:

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eher heruntergekommene Fassaden

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Weil mir dieses Viertel so gut gefällt,

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spazieren wir nochmals zur mosaik-geschmückten Treppe

Bei unserem letzten Besuch hier waren wir in Eile, weil wir noch zum Zuckerhut wollten. Nun können wir hier verweilen und Touristen gucken.

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Die Treppe führt zu dieser Kirche hinauf

Amarelinho

Für eine Pause wählen wir einen Platz mitten im Zentrum, das Cafe Amarelinho. Nach so viel Spaziergang ist es schön, bei einem Cocktail dem bunten Treiben zuzuschauen

DSC00513Die Bar Amarelinho liegt neben Nationalbibliothek und Theater. Moritz bestellt seinen Cuba libre, der Kellner serviert die Cola mit Eis und misst mit einem Messgeschirr exakt den Rum ab. Dann grinst er Moritz fröhlich an und kippt noch einen Riesenschuss Rum hinterher. Ein brasilianischer Student gesellt sich zu uns. Er will wissen, wie man Berthold Brecht ausspricht.DSC00517Er begleitet uns anschließend noch ans Meer zum Park von Flamengo, denn er hat noch Zeit bis heute abend sein Bus nach Hause fährt.

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Strandspaziergang am Abend

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Der Vater kickt mit seinen Söhnen vor der beeindruckenden Kulisse des Zuckerhutes

DSC00543Der Park von Flamengo ist als breiter, baumbestandener Grünstreifen angelegt. Er zieht sich über viele Kilometer vom Centro bis Botafogo und bietet Freizeitmöglichkeiten aller Art. Jetzt am Abend begegnen uns Heerscharen von Joggern.DSC00545Der Park ist gut beleuchtet, und eine Straße führt hindurch. Trotzdem wird abgeraten sich in der Nacht hier aufzuhalten, und wir gehen sehr schnell hindurch auf dem Weg zur nächsten Metrostation.

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Der letzte Morgen am Frühstücksbuffet. Ich trenne mich nur sehr ungern von unserer Pousada und von Rio

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Während ich die Bus-Tickets kaufe, bewacht Moritz unser Gepäck

Busbahnhof

Der riesige Neue Busbahnhof von Rio, 30 Minuten ausserhalb der Stadt

Wir hätten die Tickets reservieren sollen. Wegen Ferien sind die Busse ausgebucht, und wir kommen erst in 3 Stunden weg.

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