Es gibt viele schöne Höhenwege im Allgäu. Doch die Querung der Allgäuer Alpen in einer großen Rundwanderung, mit Oberstdorf als Ausgangs-Punkt, ist das absolute Highlight. Zudem verspricht die Steinbock-Tour „Steinbock-Garantie“.  Wir gehen die ersten 3 Tage (von 6) – und sind begeistert.
Oberstdorf – Birgsau (Bus) – Rappenseehütte (Ü, 4h, 1200 Hm) – Mindelheimer Hütte (Ü, 5h, 700 Hm) – Krumbacher Höhenweg (4h)

1.Tag

Der Wanderbus bringt uns von Oberstdorf ins Stillachtal, nach Birgsau nahe der Fellhorn Talstation

Wir wollen morgen den Heilbronner Weg begehen, der spektakulär auf dem Grat des Alpen-Hauptkamms verläuft. Als kleines Vorprogramm zu unserer Gruppen-Ausfahrt ins Kleine Walsertal. Beim Aufstieg zur Rappensee-Hütte ist es sommerlich heiß. Doch am nächsten Tag regnet es – schlechte Bedingungen für den hochalpinen Heilbronner Weg.

 

Also gehen wir, eine Etage niedriger, zur Mindelheimer Hütte – auch ein schönes Bergerlebnis. Am 3. Tag gibts wieder strahlendes Bergwetter, und wir wandern genussvoll, mit mäßigen Steigungen, über den aussichts- und blumenreichen Krumbacher-Höhenweg zurück zur Fellhorn-Mittelstation.

In Birgsau gibts gleich die erste Einkehr, in die Sennalpe Eschbach. Ein schönes Ankommen in den Bergen, nach der 3-stündigen Anfahrt aus Stuttgart. Vor uns präsentieren sich die Berge des Heilbronner Weges,

die auf einer Info-Tafel erklärt werden

Einödsbach im 19. Jh. Hier gibt es immer noch einen Gasthof – die einzige Einkehr, die wir bei unserem Aufstieg zur Rappenseehütte auslassen

Der schöne Aufstieg bietet immer wieder neue Landschaftserlebnisse

und 4 Einkehr-Optionen! Auf der Petersalp gibts einen Schattenplatz, was zu trinken und wunderbare Aussicht

Blick zurück zur Enzianhütte, die auch Übernachtungen anbietet. Junges Publikum, Remmidemmi und ein Radler, dann gehts zum Schluss-Aufstieg. Die Aussicht wird immer bombastischer: Zum Stillachtal und Oberstdorf, Grünten (li). Nebelhorn (mitte) und Hochvogel (re) sind weitere Ziele der Steinbocktour.

Auf der anderen Talseite stehen die Schafalpköpfe, über die der Mindelheimer Klettersteig führt (4h, C). Auch die Mindelheimer Hütte kann man sehen (links)

Die Rappenseehütte, Ausgangspunkt für den Heilbronner Weg, und großte Hütte des Deutschen Alpenvereins. Inzwischen sind Wolken da, die am nächsten Tag Regen, Wind und eisige Kälte bringen

2.Tag

Wir entscheiden uns gegen die Begehung des hochgelegenen Heilbronner Weges. Und für eine alternative Tour auf ca. 1900m Höhe. Hier nach halber Strecke, am Schrofen-Pass

Beim langen Aufstieg zur Mindelheimer Hütte (wo wir übernachten werden) scheint schon wieder die Sonne

3.Tag

Blick vom Krumbacher Höhenweg hinüber zum Alpen-Hauptkamm mit den Gipfeln des Heilbronner Weges: Der markante „Zahn“ der Trettachspitze, rechts daneben die Mädelegabel

Der Krumbacher Höhenweg, ein Panoramaweg par excellence. Im Hintergrund, auf dem grasbewachsenen Hang (li), ist schon unser Tagesziel sichtbar, die Mittelstation der Fellhorn-Bahn

Nach einem ersten Abstieg sitzen wir zu Füßen der Kanzelwand. Unser Weg führt nun in weitem Bogen hinüber zur Fellhorn-Bahn, die den letzten Abstieg übernehmen wird

… nein, wusste ich nicht

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