Kurzbesuch bei meiner Freundin Christiane in Kaiserslautern.

 

Wir haben schöne Gespräche und einen erlebnisreichen Sonntag. Mit Wanderung im Pfälzer Wald und einer Aufführung im Freiluft-Theater auf der Burg Nanstein bei Landshut .

 

Ich fahre per Bahn nach Kaiserslautern. Umsteigen in Karlsruhe (Bild), und in knapp 3h bin ich am Ziel

Die Rheinbrücke bei Karlsruhe war längere Zeit gesperrt, was für ziemliches Verkehrschaos sorgte

Kurz vor Neustadt an der Weinstraße fahren wir an am Hambacher Schloss vorbei. Seit es 1832 hieß „hinauf, hinauf zum Schloss“, gilt dieser Ort als die Wiege der deutschen Demokratie

Am Abend lassen wir für uns kochen. Vegan und ausgezeichnet

Sonntagsausflug – Landstuhl, rund um die Burg Nanstein

Die Landstuhler Ölmühle war eine von sechs Mühlen am Hembach, von denen einige bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg bestanden. Sie waren alle in herrschaftlichem Besitz und in Erbpacht an tüchtige Müller vergeben. Im Dreißigjährigen Krieg wurden die Mühlen zerstört und bestanden nur noch als Ruinen.

1690 ließen die Herren von Sickingen die Mühle wieder aufbauen, um die Bevölkerung mit Mehl zu versorgen. Bis 1925 war die Ölmühle in Betrieb, inzwischen ist sie ein repräsentatives Hotel

Die Burgruine Nanstein

liegt oberhalb von Landstuhl, am Rande des Pfälzerwaldes. Sie gehört zu einem Ring von Burgen, die dem Schutz der Kaiserpfalz in Kaiserslautern dienten. Der “letzte Ritter” Franz von Sickingen (1481-1523) war eine schillernde Gestalt, der Kaiser und Fürsten die Stirn bot.

In der malerischen Kulisse der Burg wird heute Theater gespielt, die „Zauberflöte“. Kurzentschlossen kaufen wir Tickets, und unsere geplante Wanderung wird eben ein bisschen kürzer

Ein Organisations-Mitglied der Burgfestspiele führt uns durch das abgesperrte Areal. Burg und Fels sind wie miteinander verwachsen

Der Brunnen, ganz wichtig für eine Burg

Die Bühne, hier wird nachher das Spektakel seinen Lauf nehmen

Eigentlich ist das Areal bereits abgesperrt, doch wir dürfen noch kurz gucken

Wir starten unsere Wanderung durch den lichten Wald

Aussichtspunkt „Herrengärtchen„. Der Name entstammt dem Volksmund und hat eine lange Geschichte

Im 19. Jh. wurde Landstuhl Kurstadt. Vom Kurpark konnte man direkt hierher flanieren. Später, um  1830 soll ein Unternehmer aus Landstuhl von hier aus seine Arbeiter mit dem Fernrohr kontrolliert haben.

 

1853 wurden die Waldungen samt Herrengärtchen an einen Industriellen verkauft. Der Aussichtspunkt war Zentrum von Jagden und Festen, zu denen priviligierte Gäste aus ganz Deutschland kamen.

Ein abwechslungsreicher Weg durch den Wald, garniert mit Felsen und schöner Aussicht

Bis die Aufführung beginnt lassen wir uns zusammen mit vielen anderen Theaterbesuchern in der Burgschänke nieder.

2 Kommentare

  1. Hallo Lisa,

    das ist jetzt kurios: Meine väterliche Linie beginnt – soweit nachweisbar – um 1500 in der unmittelbaren Umgebung von Burg Nanstein. Ich bin schon mehrere Hundert Male auf der Autobahn dran vorbei gefahren, habe sie aber noch nie besucht … Vielleicht schaffe ich es jetzt mal … 😉

    Weiterhin viel Spaß bei Deinen Touren!

    LG,

    Paul

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