Eine unserer Lieblingstouren führt vom Museumshafen Övelgönne am Elbstrand entlang bis Blankenese. Doch heute zweigen wir in Teufelsbrück ab, zum Jenisch-Park und zum Botanischen Garten. GPS Komoot

 

Am nächsten Tag gibts einen Ausflug nach Bergedorf mit anschließendem Spaziergang entlang der Bille. GPS Komoot

An den Landungsbrücken besteigen wir die Fähre 62, und fahren an Hafenkränen und Werften vorbei zum Museumshafen Övelgönne (Stadtteil Othmarschen)

13 km (gen Elbmündung) erstreckt sich der Elbe-Strand mit Blick auf den Hafen und die riesigen Ladekräne

Am Strandhaus gäbe es zu Normalzeiten Glühwein und was zu essen

Irene hat keine Angst vor dem Teufel von Teufelsbrück

Der Legende nach hat der Teufel hier eine Brücke gebaut. Als Gegenleistung verlangte er die erste Seele, die die Brücke überqueren würde. Zum Ärger des Teufels war dies aber kein Mensch, sondern ein aufgescheuchter Hase. Was soll er nun mit dem anfangen?

Nahe der Ponton-Einkehr „Dübelsbrücker Kajüt“ halten wir Mittagspause mit Elbeblick

Der Jenisch-Park

ist einer der schönsten Landschaftsparks am Elbufer,

der ehemalige Landsitz des Hamburger Senators Jenisch. Durch den das Bächlein Flottbek mäandert, Namensgeber für einen Stadtteil

Inmitten des Parks liegt das Jenisch-Haus, ein Museum mit Mobiliar aus seiner Entstehungszeit (1834)

Gleich daneben das Ernst-Barlach-Haus, ein Privatmuseum von 1962

Hier werden Werke des ex­pressio­nistischen Bildhauers, Zeichners und Schriftstellers Ernst Barlach (1870–1938) gezeigt. Momentan gibts eine erfolgreiche Sonderausstellung: Des Kanzlers Kunst, Die Sammlung von Helmut und Loki Schmidt.

Durch den Westerpark bis zum ehemaligen Bahnhof Klein Flottbek (SBahn)

In Klein Flottbek liegt der Botanische Garten der Universität. Seit 2012 heißt der öffentliche Park „Loki-Schmidt-Garten“, wegen der Verdienste der Kanzlers-Gattin für Hochschule und Park

Wegen Corona ist der Botanische Garten leider geschlossen, und wir wandern an der angrenzenden Grünfläche bis zum Ziegelei-Teich bei Osdorf

Das nahegelegene Elbe-Einkaufszentrum in Osdorf kommt uns gerade recht zum Aufwärmen

Per Bus nach Blankenese, und mit dem dortigen Ring-Bus hinunter zum Fähranlege. Am Elbestrand lassen wir unseren Tag ausklingen

Ein Nachmittag in Bergedorf

Bergedorf gehört seit 1867 zu Hamburg, doch der Ort legt großen Wert auf Eigenständigkeit. Bergedorf ist der zweitgrößte Bezirk Hamburgs mit der geringsten Einwohnerzahl. Es gibt viel Grünflächen und Natur.

Der Spiegel im Aufzug verleitet zum ersten Bild

Die Bille durchfließt Bergedorf und war bis zur Mündung in die Dove-Elbe schiffbar. Der Kran half beim Laden der Boote

Fachwerkkirche Petri-und-Paul (1500), davor das ehemalige Organistenhaus (1630), das heutige Hasse-Haus

1699 wurde hier der Komponist Johann Hasse geboren, der in Fachkreisen als einer der produktivsten Komponisten überhaupt gilt. Leider ist er in der Öffentlichkeit fast vergessen.

Bergedorf und seine kleine Fußgängerzone laden ein zum Flanieren

Gleich hinter der Kirche gehts zum Bergedorfer Schloss, das man besichtigen kann

Einen Spaziergang durch den schönen Schlossgarten sollte man nicht versäumen

Die Windmühle ist als technisches Denkmal voll funktionsfähig (restauriert 2005)

Entlang der Bille finden wir schöne, naturnahe Spazierwege, bis zur SBahn in Reinbek (13km, 3:30h)

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