In Kalaw (gesprochen Kaloo) zeugen die Häuser im Kolonialstil von der Zeit, als die Engländersich hier im Bergland von der Hitze der Zentralebene Burmas erholten. Kalaw liegt auf 1300 m Höhe am südlichen Rand der Shan Berge. und ist heute beliebter Ausgangsort für Trekking-Touren.

 

Marktort für die Bergstämme

Die Bewohner der umliegenden Berge kommen früh am Morgen an den Markttagen mit ihren vollbepackten Fahrzeugen nach Kalow. Entsprechend bunt und vielfältig ist das Warenangebot.

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Die Myanmar Damen benutzen den Abrieb dieses Holzes als Sonnenschutz und zur Hautpflege

Trekking

Von Kalow aus kann man Trekkingtouren in die umliegenden Berge machen. Man geht mit einem Führer los für ein- oder mehrtägige Trekkingtouren. Beliebt ist auch die 3-Tagestour zum Inle-See, das Gepäck wird nachgeliefert. Wir entschliessen uns für 2 eintägige Touren, weil wir gerne komfortabel in unserem Hotel schlafen wollen. Hier in den Bergen ist es jetzt im Januar nächtens bis zu 5 Grad kalt. Und beim Trekken gibt es meist nur eine dünne Unterlage und eine Decke zu wenig.

 

Die Touren sind sehr zu empfehlen. Man trifft auf die Menschen der Bergstämme, ihre Döfrer und Lebensweisen, bekommt Einblick in ihr Handwerk, und man sieht wie sie ihre Felder bestellen und die Ernte verarbeiten. Man ist in einer großartigen Landschaft und findet überall Stupas und Tempelanlagen als Ausdruck der tiefen Gläubigkeit dieser Menschen.

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Im Bergland um Kalaw

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Waschtag

Von Kalaw nehmen wir den Bus in Richtung Inle-See. Die Zugfahrt wäre eine Alternative gewesen, dauert jedoch doppelt so lange, ca. 4 Stunden. Für so eine kurze Strecke finden manche Reisende die Bahnfahrt ganz interessant. Für lange Fahrten ist der Zug nicht zu empfehlen, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/Std, nähert man sich seinem Ziel sehr langsam. Nachtzüge gibt es schon gar nicht mehr, sie waren zu unfallträchtig.

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