Nach einem Besuch Freiburg und Karlsruhe fahre ich über den Nord-Schwarzwald nach Hause. Natürlich mit Stopps: Bei den Krokuswiesen in Zavelstein, die Anfang bis Mitte März in voller Blüte stehen.

 

Und in Calw für einen literarischen Hermann-Hesse-Spaziergang. Zitate des Dichters begleiten den Besucher auf einem Rundweg durch die Stadt.

Krokusblüte in Zavelstein

Der wilde Krokus „Crocus neglectus“, ein Safran-Gewächs,

ist eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet und findet sich nördlich der Alpen nur an wenigen Standorten

Wie die Krokusse nach Zavelstein kamen – darum ranken sich Legenden

Waren es Mönche, die Safran züchten wollten? Oder Mitbringsel der Kreuzritter?

Der Hermann-Hesse-Weg in Calw

zeigt die Stadt anhand von Zitaten des Dichters, der 1877 hier geboren wurde. Hesse liebte seine Heimatstadt, die „schönste Stadt zwischen Bremen und Neapel, zwischen Wien und Singapore“.

Am Marktplatz, dem Herzstück von Calw, liegt Hesses Geburtshaus

Die Kirche und das benachbarte Pfarrhaus sind ihm von Kindheit an vertraut

Den Sonntag hat der junge Hermann Hesse immer sehr genossen. Er konnte ausschlafen, und in der Kirche – wenn er viel Glück hatte – ungestört im Geschichtenbuch lesen.

 

Das schöne Fachwerkhaus neben der Kirche ist die ehemalige Lateinschule. Dorthin, zum befreundeten Pfarrer, wurde der Junge manchmal gebracht, wenn die Mutter keine Zeit für ihn hatte. Der Pfarrer war freundlich und erzählte anschaulich aus seiner Studienzeit in Maulbronn.

Angrenzend an den Marktplatz, im 2. Gebäude von links, befindet sich heute das Hermann-Hesse-Museum. Hier startet der Hermann-Hesse-Weg, für den ich heute eigens hergekommen bin

Der Stadtgarten präsentiert ausgewählte Hesse-Gedichte,

die auf Stelen im Park verteilt sind

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