Facettenreiche Rundwanderung durch das Naturschutzgebiet Leudelsbachtal. Das Bachtal ist steil und schluchtenartig, an den Hängen gibt es Wald, aufgelassene Weinberge und Heide. Man wandert unten im Tal, und auf dem Rückweg oben auf der Höhe – mit schöner Aussicht. Am Schellenhof kann man einkehren und noch einen Abstecher zur Enz machen.
Schellenhof-Naturschutzgebiet Leudelsbachtal, Rundweg, 8km, 2h

Wir starten nahe dem Schellenhof bei einem kleinen Seerosen-Teich

Der Schellenhof bietet sich am Ende der Tour zur Einkehr an. Zur Corona-Zeit fahren wir jedoch weiter nach Bissingen für eine Pizza

Aussicht zum Enztal mit Weinbergen und Feldern, im Hintergrund der Stromberg

Auf steilem Weg wandern wir durch Heidelandschaft hinunter zum Leudelsbach

Im Tal rauscht das Bächlein

Beim Wendepunkt nahe Markgröningen nehmen wir den oberen Pfad: ehemalige Weinbergterrassen, unten der Leudelsbach

Obstwiesen am Waldrand

Der Höhenweg ist der Sonne ausgesetzt, unten im Leudelsbachtal ist es schattig

Unser letztes Wegstück verläuft im angenehm kühlen Wald,

und durch typische Gäu-Landschaft mit Feldern, Wiesen, Äckern zurück zum Auto

Schluss-Einkehr in (Bietigheim-)Bissingen an der Enz

Im Hintergrund die Rommelsmühle mit Biergarten, direkt am Enz-Radweg. Der Flößer vor Bissingen´s Rathaus erinnert an die Flößerei im 18. und 19.Jh.

Das Flößerleben war hart, anstrengend und gefährlich. Mit Langholzflößen, bis zu 280 Meter lang und vier Meter breit, flößte man bis zur Rheinebene. Die Flöße wurden von bis zu 14 Flößern geführt –  auf der Würm, Nagold, Enz und dem Neckar – bis zum Rhein.

 

Der City-Imbiss (Döner und Pizza) beim Rathaus wird hochgelobt. Hier lassen wir uns nieder für unsere Schluss-Einkehr. Es gibt schattige Sitzplätze im Freien, und die Pizza ist sehr lecker.

Markgröningen

liegt auf dem Rückweg. Eine Besichtigung des mittelalterlichen Stadtkerns mit schönen Fachwerkhäusern lohnt sich. Der weithin bekannte  Schäferlauf von Markgröningen findet seit Jahrhunderten immer am letzten August-Wochenende statt. Für 2020 ist er seit denkbarer Zeit erstmalig abgesagt.

Im Fruchtkasten (von 1469) wurde Getreide für Notzeiten eingelagert. Die Zehntscheuer dahinter gehörte der Kirche

Das älteste Fachwerkhaus Markgröningens. Ebenerdig Stall und Wirtschaftsräume, oben die Wohnräume

Der eindrucksvolle Marktplatz

mit repräsentativem Rathaus

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