Die Halbinsel Musandam ragt in die Meerenge von Homuz hinein. Diese Passage ist die einzige Zufahrt zum Arabischen Golf. 90% des arabischen Erdöls wird hier durchgeschifft. Sehenswert ist das Museum von Khasab in der alten Burg und die Fjorde Musandams, die man per Boot besucht.

Khasab, die Hauptstadt Musandams

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Es ist nicht viel los im Hafen von Khasab. Nur der Katamaran nach Muscat, die Dhaus für die Fjord-Exkursionen und unser Kreuzfahrtschiff bringen etwas Leben

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Iranisch Schnellboote liegen im Hafen oder sind draußen auf dem Meer in Wartestellung

Der kleine iranisch-omanische Grenzverkehr

Von Khasab sind es nur 60 km, bzw. 1,5h durch die Meerenge von Hormuz bis zum Iran. Weil der Iran wirtschaftlich blockiert wird, werden von Khasab/Oman Waren in den Iran hineingeschmuggelt, am iranischen Zoll vorbei: Morgens um 7 Uhr rasen Schnellbote im Pulk hinein in den Hafen von Khasab. Die Fracht wird sofort ausgeladen und weggefahren: Ziegen und frische Fische.

 

Danach werden die Boote gesäubert und gehen in Wartestellung. Entweder warten sie im Hafen, oder sie fahren ein Stück hinaus aufs Meer. Am Nachmittag erfolgt die Beladung der Boote für die Rückfahrt: Zigaretten, Fernsehern, Elektronik oder Bestellungen aus Dubais Boutiquen.

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Wartende iranische Schnellboote vor dem Hafen von Khasab

Gegen Abend geht es dann wieder zurück. Laut, schnell und wiederum in Formation. Denn die iranischen Zöllner können aus dem Pulk höchstens ein Boot abfangen, der Rest kommt durch. Die omanische Seite hat kein Problem mit diesem Warenaustausch. Denn die ankommende Ware wird ordnungsgemäß verzollt, und für die Menschen in Khasab ist der Handel sehr lukrativ.

Ausflug entlang der Küste

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Außerhalb von Khasab gibt es keine geteerten Straßen. Wir fahren deshalb nur bis zur nächsten Siedlung

Unser Reiseleiter erklärt, dass innerhalb der Mauern immer eine Großfamilie wohnt. Die Kinder bauen sich neben den Eltern ein eigenes Haus. Die Mauer dient der Privatsphäre.

Akazien

Akazienbäume wachsen auch auf kargem Boden

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Wir besuchen eine bestens restaurierte, ehemals portugiesische Festung

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und eine kleines Dorf an der Küste

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Der Ort lebt vom Fischfang

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Niem-Bäume

Khasab, die Hauptstadt Musandams

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In den Oasen gibt es die übliche 3-Ebenen-Bewirtschaftung: Gemüse / Sträucher / Dattelpalmen

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Der Marktplatz, das Zentrum von Khasab

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Viel los ist hier nicht, es gibt ein paar Geschäfte und Restaurants. Und geschlossene Türen mit dem Schild Import/Export, Umschlagplätze für die Iran-Waren

Highlight von Khasab: das Museum

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Die Portugiesen errichteten vor 400 Jahren die Burg. Heute ist sie ein liebevoll gestaltetes Museum

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Man erfährt, wie man einst in der Wüste oder in der Oase wohnte: Brunnen, Vorrats-Keller, Wohnhaus

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Der Vorrats-Keller ist mit dicken Wänden ausgestattet, damit die Vorräte kühl lagern

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Das Wohnhaus ist luftdurchlässig wegen der Hitze, mit einem balkonartigen Vorbau für die Kinder

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In der Koranschule wurden Mädchen und Jungens bis zur Pubertät gemeinsam unterrichtet

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Von den höchsten Zinnen der Burg sieht man unser Kreuzfahrtschiff im Hafen liegen

Khasab lädt nicht ein zu einem abendlichen Bummel. Wir haben also viel Zeit für die Annehmlichkeiten unseres Schiffes.

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Heute wählen wir Jakobsmuschel,

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Rind im Mantel,

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und Ente.

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Er ist zuständig für die Musik auf den Decks,

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in mehreren Bars gibt´s Live Music,

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und 2 X pro Abend die Show im Großen Theater

3 Kommentare

  1. Das Beef Wellington und die Barbarie Ente sehen sehr gut aus.

    Was gab es denn zum Dessert?

    LG

    Marcus

    • So was interessantes haben wir gegessen? Ich dachte es war Rind und Ente…
      Doch der New York Cheesecake wird mir unvergesslich bleiben.

  2. Mir auch :-D

    LG

    Marcus

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