Nach Alanya komme ich immer wieder, diesmal für 10 Tage. Und natürlich gibt es inzwischen Lieblingsplätze – Strandcafés, Restaurants und Ausflugsziele, die per Bus und Fahrrad gut erreichbar sind.

 

Anders als im Winter 2018 ist das Wetter heuer super: 16-20° und strahlend blauer Himmel.

Der Burgberg

ist immer ein lohnendes Ausflugsziel. Per Seilbahn schwebe ich vom Kleopatrastrand hinauf, kraxle zwischen altem Gemäuer, und spaziere auf schönem Weg auf der anderen Bergseite hinunter zu Alanya´s Hafen

Byzantinische Kirche inmitten der Burgmauern. Für diesen Teil der Burg brauchts ein Ticket

Mausoleum

Sogar eine Moschee gibt es auf dem Burgberg

und ein wunderbares Café, direkt an den Festungsmauern, mit Aussicht nach allen Seiten

Heute ist es spät geworden, und bereits dunkel. Deshalb genieße ich den Blick auf´s nächtliche Alanya und den Hafen und gondle per Seilbahn zurück zu meinem Kleopatra-Strand

Die mächtige Burg thront majestätisch über dem Strand, und die blau leuchtenden Seilbahn-Gondeln erinnern mich an Glühwürmchen

 Kleopatra-Strand

Ich wohne nahe der Seilbahn, und dieses Strandcafé erreiche ich in 2 Minuten. Heute bin ich ausnahmsweise früh am Strand und dort fast alleine

Sonntags ist das anders. Kinder freuen sich an dem Wind, der ihre Drachen steigen läßt. Doch nur mit Papas Hilfe gehen die Drachen auch in der Luft

Jeden Abend inszeniert die Sonne ein leuchtendes Naturschauspiel – während sie langsam im Meer versinkt

Danach beginnt mein Abendprogramm: Karten spielen, telefonieren oder was Interessantes auf YouTube finden

Lieblingsplätze in Alanya

Der Hafen! Es gibt viele schöne Cafés, wo ich mich gerne mit meinem Buch niederlasse

und dabei diese Aussicht genieße. Der Leuchtturm markiert die Hafeneinfahrt

Der schöne Stadtpark ist nicht nur einer meiner Lieblingsplätze,

auch die älteren Herren wissen den Park zu schätzen für ihr Pläuschchen

Den Mittagshunger stille ich in Lokalen, die Türken frequentieren. Türken essen gerne Fleisch. Doch zur Zeit lebe ich vegetarisch, und bevorzuge leckere Suppen (z. Bsp.Linsensuppe)

und Gemüse, das in großer Vielfalt angeboten wird. Besonders gut ist in dieser Lokanta der Salat

Der große Teegarten am Hafen bietet auch Fischbrötchen. Vor allem Einheimische kommen gerne hierher

Ich auch, zum Schauen, Tee trinken, und für den besonders guten Türkischen Kaffee

Es gibt auch Sitzplätze mit Aussicht auf Alanyas östliche Strände. Dort wohnen viele deutsche Residenten – in Oba, Mahmutlar, Kestel

Ich hab einige deutsche Residenten kennengelernt, die auf Dauer in Alanya leben. Meist in Mietwohnungen. Sie sind hier wegen des Klimas. Aber auch, weil hier Leben und Wohnen wesentlich günstiger ist als in Deutschland.

 

Ein Selbständiger ist dabei seine Zelte in Deutschland abzubrechen, weil er mit der Politik der „verwirrten älteren Dame, die behauptet: Wir schaffen das“ nicht einverstanden ist. Er ist der Meinung, dass wir das nicht schaffen. Und hat seine Mietwohnungen verkauft und das Geld in Aktien angelegt.

 

Eine Frau erzählt, dass sie in einer Neubauwohnung wohnt. Auf 2 Etagen mit Balkon und Dachterrasse, Meerblick, 160 qm, incl. Küche, Mietpreis 300€. Lebenshaltungskosten ca. halb so viel wie in Deutschland. Sie lebt seit 5 Jahren hier und will nicht zurück nach Deutschland.

Gleich am Anfang der östlichen Strände liegt mein Café, in das ich mich flüchte, wenn Wind aufkommt. Hinter Glas ist es mollig warm, die Aussicht erstklassig und die Kellner besonders nett

Der Internationale Weihnachtsmarkt am 2. Advent ist eine feste Institution in Alanya. Die Stadt baut die Stände auf, und es präsentieren sich die in Alanya lebenden internationalen Gruppen.

 

Gefühlt ist hier die ganze Welt vertreten. Russland, Lettland, Ukraine, Norwegen, Finnland… Am litauischen Stand probiere ich Glühwein, Heringsbrötchen aus Deutschland, Kuchen aus Norwegen.

Aussichts-Plattformen hoch über Alanya

Ein Resident zeigt mir seine Wahlheimat von oben. Mit dem Auto fährt man ein paar Minuten den Hügel hinauf zu mehreren Aussichts-Plattformen mit Sitzbänken, Picknick- und Spielplätzen

Das Theater mit prächtiger Aussichts-Kulisse erinnert mich an Taormina – nur der Äthna fehlt

„The Rabbit“ heißt der Platz ganz oben. Mit Cafés, Picknickplätzen und einem gigantischen Fahnenmasten – die Fahne misst 10 Meter. Heute ist sie leider nicht gehisst

Fast ausschließlich Türken kommen hierher – in das große Lokal mit bombastischer Aussicht

Das türkische Frühstück ist sehr üppig – viele bunte Kleinigkeiten. Heute eher Brunch, es ist schon 13 Uhr

Side und seine antiken Ruinen

lohnen einen Tagesausflug, per Fernbus leicht zu organisieren. Denn Sides Busbahnhof grenzt an das Ausgrabungsfeld

Die antiken Ruinen sind wunderbar in die Natur eingebettet. Planlos kann man sie gnießen bei einem Spaziergang kreuz und quer durch die antike Stadt

Der Besucher schreitet auf derselben Straße, wie Sides Bürger in alter Zeit

Manche Ruinen sind von Dünen fast verschluckt

Hinter den Dünen erstrecken sich Sides wenig erschlossene östliche Strände – ideal für eine Pause. Sides berühmte kilometerlangen Strände liegen auf der anderen Seite. Dort reihen sich Hotel an Hotel

Von Side blicke ich zurück. In dem Strandcafé da hinten hab ich eben noch mein Bier getrunken

Sides pittorekes Wahrzeichen: 5 Säulen des Apollo-Tempels schmücken die Landzunge am alten Hafen,

Am ehemaligen Kriegs- und Handelshafen starten heute die Ausflugsboote. Mehr über Side

Am Kleopatra-Strand findet der Sonnenuntergang heute ohne mich statt. Doch morgen ist wieder ein Tag – und die Abendsonne wird sich wieder mit großem Auftritt verabschieden

1 Kommentar

  1. Hi I am Sam, I would like to send you some photos that we had together.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.