Wir umgehen die Marmolada und steigen übers Contrin-Tal zur Contrin Hütte auf. Eindrucksvoller Übergang nach Fuchiade, und im Tal weiter zum Pass Pellegrino. Im Nebel hinauf zum Col Margerita im Bocce-Massiv. Schöner Nachmittags-Ausflug ab unserer Albergo Passo di Valles im Bocce-Gebiet mit Ausblicken auf die Pala-Gruppe, die wir morgen betreten werden.
Vièl del Pan – Fedaia See – Penia (Autostop) – Rif. Contrin (4h) – Fuchiade – Passo Pellegrino (4h) – Passo Vallès (2:30h)

Marmolada – Rifugio Contrin

Der Via Alta No.2 überschreitet die Marmolada über die Marmolada-Scharte. Ohne Klettersteig-Ausrüstung und Steigeisen ist das nicht zu empfehlen, deshalb umgehen wir die vergletscherte Marmolada und steigen von Penia zur Contrin-Hütte auf.

Doch zuerst mal frühstücken am Rifugio Marmolada beim Fedaia-Stausee, am Fuße der Marmolada. Heute haben wir viel Zeit, denn nach Penia werden wir per Bus oder Autostop gelangen

Gerne wäre ich diesem betonierten Weg gefolgt bis nach Penia, doch leider darf ich hier eigentlich gar nicht herumturnen. Der Weg ist exklusiv dem Stausee-Energiewerk vorbehalten, und ich drehe wieder um

Marianne geht heute ihren eigenen Weg, wir werden uns auf dem Rifugio Contrin wieder treffen. Ein Schweizer Ehepaar nimmt mich mit nach Penia. Dort wandre ich ein Stück am rauschenden Bach entlang, dann zweigt mein Weg ab ins Contrin-Tal. Der Anstieg verläuft im Wald – sehr angenehm bei der Hitze.

Auf halbem Weg hinauf gibt es eine kleine Hütte mit Langkofel-Blick. Bei Kaffee, Kuchen und Wein erledige ich mein „Büro“ und reserviere die nächsten Hütten

Wunderbare Wanderung durch Almwiesen im oberen Contrin-Tal. Kindergruppen wandern nach ihrem Tagesausflug zurück ins Tal

Rundum Berge – Blick zurück: der Langkofel

Abendstille kehrt ein. Im großartigen Talschluß am Fuß des Cima Ombretta, liegt unser Rifugio Contrin. Morgen werden wir diese Bergkette queren

Rif. Contrin – Passo San Pellegrino (Albergo Miralago)

Vom Rifugio Contrin durch Geröll und Steinwüste steil hinauf zum Passo delle Cirelle. Im Rücken der Langkofel

Am Pass öffnet sich der Blick zu der paradiesischen Wiesenmulde von Fuchiade. Darüber erhebt sich die Pala, unser nächstes Bergziel. Davor der Col Margerita. Doch erstmal geht es im Geröll steil bergab

Nach Kaffee-Pause im Rifugio Fuchiade wandert es sich beschwingt durch sanfte Almwiesen, die von Herbst-Krokussen übersät sind

Über diese Bergkette sind wir heruntergekommen in das idyllische Val di Cigole mit Hütten und Heuschobern

Passo Pellegrino – Passo di Vallès

Am nächsten Morgen gibt es zum ersten mal Wolken und Nebel. Bisher hatten wir strahlendes, warmes Spätsommer-Wetter, bei ca. 26°. Während Marianne vorausgeht, trinke ich Kaffee am Passo Pelegrino

Murmeltiere beim Aufstieg zum Col Margerita

Keine Bergsicht – aber die Blüten leuchten

Die Alm ist verlassen, Almabtrieb war vor einer Woche

Marianne ist schon vorausgegangen zur nächsten Hütte. Ich warte lieber besseres Wetter ab und bleibe im Albergo Passo di Vallès. Zu meinem schönen Zimmer gehört ein Balkon mit Blumen

Der Wirt empfielt mir einen Nachmittags-Ausflug zum Lago Juribrutto. Noch an der Pass-Straße liegt die Alm Vallazza. Hier zweigt mein Weg zum See ab

Ein wunderbar mit Natursteinen gepflasteter Weg führt hinauf. Langsam heben sich die Wolken und die Pala mit dem Mont Mulaz kommt zum Vorschein – mein morgiges Wanderziel

Der einsame Bergsee Lago Juribrutto

Der Abstieg ist so schön wie der Aufstieg. Durchs Juribrutto-Tal, immer Mont Mulaz und seine Berg-Genossen im Blickfeld

Die Malga Juribrutto ist schon verlassen. Nun schnell zurück zur Albergo, ich habe Hunger!

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