Göttingen ist in erster Linie Universitätsstadt. Hier lebten und forschten 40 Nobelpreisträger, und vor allem junge Menschen prägen das Stadtbild. Das städtische Leben spielt sich zum großen Teil innerhalb des alten Stadtwalls ab, und alle wesentlichen Orte lassen sich zu Fuß erreichen. Ich übernachte in Göttingen und beginne meinen Stadtrundgang am Abend, als die ersten Lichter angehen.
GöttingenDie Göttinger Altstadt vereinigt Erinnerungen an die mittelalterliche Kaufmannsstadt mit dem Flair einer modernen Universitätsstadt. Der historische Stadtkern besteht aus Fachwerkhäusern ganz unterschiedlicher Epochen.

 

Stadt des Wissens und Forschens
Göttingen war bis 1933 geradezu Welthauptstadt der Mathematik. Hier wurde die Grundlage gelegt zu Einsteins Relativitätstheorie durch Hilbert und Minkowski.  In den letzten hundert Jahren lebten und arbeiteten hier über vierzig Nobelpreisträger. Unter ihnen Adolf Windaus, der Entdecker des Vitamins D, der Atomphysiker Otto Hahn oder Max Born, einer der Begründer der Quantentheorie. Der große Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß begründete die hiesige Sternwarte.

Göttingen

St. Johanniskirche neben dem Rathaus beim Marktplatz

Göttingen

Das alte Rathaus mit dem Marktplatz, auf dem die Gänseliesel ihre Gänse hütet

Die Gänseliesel, die kleine Jugendstilfigur von einem armen Mädchen, ist sicher das “meistgeküsste Mädchen der Welt”. Denn nach einem alten Brauch drücken die frischgebackenen Doktoren nach bestandener Prüfung dem süßen Mädchen einen Kuss auf die Wange.

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Göttingens Altstadt ist klein. Beim Flanieren durch die Gassen kommt man unweigerlich an den Sehenswürdigkeiten vorbei

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Nach einem netten Bar-Besuch zum Tagesabschluss erstrahlt die Johanniskirche in festlicher Beleuchtung

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Auf dem Heimweg fällt mir auf, dass an jedem  Pfosten Fahrräder angeschlossen sind. Göttingens Studenten fahren Rad

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