Zwischen den Jahren besuche ich meine Freundin in Kaiserslautern. Ausser Lebkuchen und gutem Essen gibts einen Stadtbummel und eine Wanderung im Pfälzer Wald, im fast irreal schönen Karlstal.

Bahnanreise über Mannheim – Neustadt/Weinstraße

Von der Industrie-Stadt Mannheim, an Rhein und Neckar gelegen, sehe ich beim Umsteige-Aufenthalt nur den weitläufigen Bahnhofsvorplatz

und natürlich den Bahnhof selbst

Bei Neustadt an der Weinstraße zweigt die Bahnlinie ins Speyerbachtal ab, hinein in den Pfälzer Wald. Der Zug fährt vorbei an winzigen Ortschaften und durch viel Wald

Kaiserslautern

Im Stadtmuseum hätte uns u.a. die Unternehmer-Familie Pfaff (Nähmaschinen) interessiert, doch leider hat das Museum zwischen den Jahren geschlossen

Der Kaiserbrunnen ist Treffpunkt für Einheimische und Touristen und im Sommer Kinderspielplatz. Die Figuren erzählen aus der Stadtgeschichte – eine Beschreibung hilft bei der Entschlüsselung der Symboliken

Die Fruchthalle dient als Konzert- und Festsaal und ist einer der bedeutendsten Profanbauten der Pfalz. Dahinter das Rathaus, 84m hoch. Im Panorama-Restaurant im 21. Stockwerk gibts bombastische Aussicht

Kirche und Brunnen am Martinsplatz

Gleich neben dem Weihnachtsmarkt liegt das historische Gasthaus Spinnrädl. Dorthin zieht es uns zum Aufwärmen und zum Abendessen

Wanderung vom Finsterbrunnertal zum Karlstal

Bei blauem Himmel und winterlichen 4°C starten wir am Naturfreundehaus,

wo uns dieses Tisch-Ensemble begeistert

Im Finsterbrunnertal leuchten moosbewachsenen Baumstämme und Felsen im Sonnenschein. Wir gehen wie auf Wolken auf einem dicken, rötlichen Buchenlaub-Teppich

Welch schöne Sitzgruppe, passend zu den umgebenden Felsbrocken und Findlingen 

Karlstal

Eingang zum Karlstal,

einem märchenhaft schönen Stückchen Pfälzer Wald

mit bemoosten Steinen, rauschendem Bächlein, schmalem Weg – mal auf der einen, mal auf der andern Uferseite verlaufend 

Weiter unten im Tal wurde seit dem Mittelalter Eisen verarbeitet. Die Namen Mittelhammer, Unterhammer, Eisenschmelz weisen auf den Betriebsstätten von Hammerschmieden und Schmelzöfen hin

Die Klug´sche Mühle beherbergt heute ein Restaurant

Das Tal weitet sich

Wir kommen an einem Quell-Biotop vorbei

und an einer weiteren ehemaligen Eisenhütte, dem Unterhammer. Nun packe ich das Handy weg, denn wir müssen uns beeilen, damit ich meinen Zug für die Rückfahrt nach Stuttgart noch erreiche

Vor lauter Schauen und Begeisterung haben wir die Zeit gänzlich vergessen. Nun reicht´s leider nicht mehr für eine Abschluss-Einkehr im Naturfreundehaus. Aber –  wir sind pünktlich am Bahnhof, und in 1:30 Stunden bringt mich der Zug nach Hause.

2 Kommentare

  1. Christiane Jork

    Liebe Lisa,
    die Bilder sind wirklich eine schöne Erinnerung an unsere Wanderung durch das märchenhaft anmutende Tal mit den moosbewachsenen Sandsteinfelsen, die im Abendlicht fast leuchteten. Fast hättest du deshalb den Zug verpasst! 😉
    Es hat Spaß gemacht.
    Lieber Gruß aus dem Pfälzer Wald
    …bis zum nächsten Mal!
    Christiane

    • Glücklicherweise hab ich den Zug nur „fast“ verpasst. Die Zugfahrt war entspannt, angenehm und pünktlich. So ein Bsüchle machen wir bald mal wieder!

      Danke für die Gastfreundschaft, und ein lieber Gruß aus Stuttgart

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