Eine Etappe mit viel Natur und 2 Highlights: Der Spree-Quellberg Kottmar mit der Spree-Quelle, und am Ende unserer Wanderung der Faktorenhof in Eibau. Ein Denkmal des ländlichen Barocks. Das Herrenhaus ist ausgestaltet als Museum, und in der ehemaligen Scheune gibts ein Restaurant für unsere Schluss-Einkehr. Gemütlich lassen wir im Hof des Anwesens den Wandertag ausklingen.

Steinbank am Kirchweg, gebaut für Kirchgänger und Sarg- träger, die zur Kirche wollten ins weit entfernte Nachbardorf
Sage zur Spree-Quelle
Vor Zeiten lebten Elfen in dieser lieblichen, wasserreichen Gegend. Sie neckten den Zwerg Gerbod mit ihrem Gesang. Sein lautes Lachen erschreckte und vertrieb die Elfen. Erbost warf Gerbod seinen Speer, der in einen Felsen traf, aus dem eine Quelle austrat. Dieses Bächlein vereinte sich wenig später mit der Spree.
Der Faktorenhof
liegt in Eibau, unterhalb des Spree-Quellberges „Kottmar“, ein Zentrum der Oberlausitzer Traditions- pflege. Das stattliche Herrenhaus wurde um 1717 erbaut vom reichen Leinwandhändler Zentsch. Sehenswert sind die prunkvollen Räume mit gut erhaltener Decken- und Wandmalerei.
Grimms Märchen, die ich meine zu erkennen, auf diesem alten Bild im Museum (von unten links):
Hase/Igel, Rotkäppchen, 7 Schwaben, Dornröschen, Aschenputtel, Rumpelstilzchen, Tischlein-Deck-Dich
















