Die 128 km des Fernwanderweges verteilen wir auf 7 Etappen. Ausgeklügeltes Versetzen unserer Fahrzeuge ermöglicht uns den Verbleib in einem Standort-Hotel. Mildes Herbstwetter (16°), kaum Regen, eine motivierte Alpenvereins-Gruppe und beste Organisation durch unsere Wanderführerin geben den Rahmen für unbeschwerte Wandertage.

Start in Neukirch, wo wir gestern geendet haben. Durch Wald, 300 Hm bergauf

zur Bergbaude auf dem Valtenberg (587m), dem höchsten Berg im Lausitzer Bergland. Baude und historischer Turm von 1857 sind am Wochenende geöffnet. Ebenso der Monster-Roller Verleih.

Dann wird der Weg richtig schön: Der Grenzweg zwischen D / CZ verläuft immer an der Grenze. Mal auf deutscher / mal auf tschechischer Seite

Aussichts- und Ruheplätze

Grenzsteine (D/C) in strahlendem Weiß begleiten uns

Am Drei-Herren-Stein stoßen 3 ehemalige Herrschaftsgebiete aneinander

Schutzhütten am Grenzwanderweg

Heute brauchen wir keine Schutzhütte. Erst morgen erleben wir einen Guß wie aus Kübeln (beim Mittagessen in einer Baude 🙂 )

Pilzzeit

Eher selten gibts Ausblicke ins Land. Wir sehen kahle Waldflächen, die sich die Natur gerade zurückholt

Kahle Waldflächen in der Oberlausitz
sind Resultat extremer Sommertrockenheit, was den Befall durch Borkenkäfer begünstigt, worauf die Fichten-Monokulturen massiv absterben. Hektarweise musste zur Schadensbegrenzung befallenes Holz gefällt werden. Nun ist die große Aufgabe, einen Mischwald aufzuforsten mit klimaresisten Baumarten.

Zerstörte Fichten-Monokulturen. Eine neue Wald-Generation wächst heran, gemischte heimische  Vegetation

Birken werden gezielt gepflanzt

Klinger-Reese-Hütte als Wetter-Schutz für Wanderer

Hier stand früher das Gasthaus „Zur Neuen Welt“ – im Volksmund „Klinger Reese“ 

Auf einer Radweg-Allee wandern wir die letzten Meter zurück zu unserem Standort-Hotel nach Sohland / Spree

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