Eine wunderbare Tour im Naturschutzgebiet Venusberg, dem größten im Landkreis Böblingen. Mit ausgedehnten Wacholderheiden, Wald, Wiesen und viel Natur in herbstlicher Färbung.

 

Kirchtalhof – Venusberg – Harthäusle (13km, 3:30h, Rundweg)

Wir starten am Wanderparkplatz beim Kirchtalhof, wo die Martinsgänse laut schnattern

Durch Streuobstwiesen, an Hecken und Wald entlang

zum ersten überdimensionalen Bilder-Rahmen, der den Ausblick in die Natur wie ein Gemälde erscheinen läßt

Das Naturschutzgebiet Venusberg
gibt´s seit 1985.
Diesen Landschaftstyp aus Heide, Wald und Wiesen bezeichnet man als Gäu. Die Böden sind wenig fruchtbar und wurden deshalb eher als Schafweide oder Wiese genutzt, denn als Ackerland.

 

Die Heide würde verwalden, wenn sie nicht beweidet wird. Deshalb gibts im Naturschutzgebiet Schafherden zur Erhaltung der Heide-Landschaft.

Auf unserem Weg rund um den Venusberg treffen wir immer wieder auf schön gestaltete Aussichtsplätze

Motivierte Wanderer, begeistert von der Top-Tour und von den Sonnenstrahlen, die immer wieder durchkommen

Wir sind nun auf dem Venusberg mit seinen ausgedehnten Wacholder-Heiden,

dem Highlight unserer landschaftlich sehr vielgestaltigen Tour

Wir wandern auf naturbelassenen Wegen am Waldrand entlang – neben frisch eingesäten Äckern,

durch herbstlichen Wald

zum Rast- und Grillplatz am Harthäusle, wo sich viele Wanderwege kreuzen.

Bauerngehöft mit Pferden und großen Wiesen für die Tiere

Am Steinbühl fokusiert ein Fenster den Blick auf die mit Feldern bewirtschaftete Hochfläche, dahinter Streuobstwiesen und Wald. Ganz im Hintergrund kann man den Schönbuch und die Schwäbische Alb ahnen

Bunte Dahlien umrahmen den Bauerngarten, leider schon gezeichnet vom ersten Frost

Das Naturschutzgebiet am Venusberg macht seinem Namen Ehre – und ist traumhaft schön

Immer wieder bezaubernde Ausblicke

Die Sträucher des Heckengäus tragen bunte Früchte: Hagebutten, Schleen, Wacholder, Brombeeren, Heckenkirschen

Die Bauern früherer Zeiten sammelten Steine aus den Äckern und schichteten sie am Feldrand auf. Es siedelten sich dort Büsche und Sträucher an, die zu dichten Hecken verwuchsen. Bis heute sind die Hecken ein idealer Lebensraum für allerlei Tiere und Vögel, und gleichzeitig Windschutz für die Äcker.

Am Ende der Wanderung gibts gleich neben dem Parkplatz am Kirchtalhof eine einfache Einkehrmöglichkeit im Vereinsheim der Kleintierzüchter

Doch wir bevorzugen das Brauhaus in Böblingen. Im Sommer ganz super – mit Biergarten und Kinderspielplatz unter Schatten spendenden Kastanienbäumen

Wir machen es uns drinnen gemütlich,

und die Schweinshaxe mit Kartoffelsalat ist ausgezeichnet

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