Ich wohne in Badalona, einem Badeort 10 km nördlich von Barcelona. Die Metro-Haltestelle ist direkt vor meinem Hotel und ich brauche morgens 20 Minuten bis zum Stadtzentrum von Barcelona, mein Fahrrad darf kostenfrei mit. Und am Abend freue ich mich auf die entspannende Fahrradtour am Meer entlang zurück nach Badalona. Zwischendurch halte ich an einem der Strandcafés oder springe kurz ins Meer.
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Ein Hügel mitten in der Stadt, darauf einige der wichtigsten Museen Barcelona´s, das Olympia-Stadion, eine Seilbahn für bequemen Zugang, und ganz oben ein Kastell. Das Ganze garniert mit prächtigen Aussichten auf Stadt und Hafen, und gepflegten Gärten mit viel Grün. Das alles bietet der tagesfüllende Ausflug zum Montjuic. Und wenn´s dunkel wird gibt´s am Fuße des Berges “Wasser und Flammen”, die ultimative Wasser-, Licht- und Soundshow am riesigen Brunnen vor dem Historischen Museum.
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Im hafennahen Raval wohnten die armen Leute. Heute ist das Straßenbild immer noch bescheidener als in den angrenzenden Vierteln. Hier leben Menschen unterschiedlichster Herkunft, es gibt Avantgarde-Museen und unkonventionelle Lokale. El Raval ist auf dem Weg zum Szenenviertel.
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Was in Frankreich Art Nouveau und bei uns Jugendstil ist, prägte sich um 1900 herum in Barcelona als Modernisme aus. Man ließ sich durch die Natur inspirieren und bevorzugt gebogene Linien und Asymetrien, denn in der Natur gibt es keine geraden Linien. Die Formen sind eher weich und rundlich, und die Künstler und Architekten lassen ihrer Phantasie freien Lauf und schwelgen in Formen- und Farbenspielen.

 

Der bekannteste Architekt des Modernisme, der in Barcelona seine kreativ-genialen Werke hinterließ, war Antoni Gaudi (1852-1926). Viele Modernisme-Bauten sind inzwischen Weltkulturerbe.
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An dem Meisterwerk des Modernisme wird 80 Jahre nach dem Tod seines Schöpfers Antoni Gaudi noch immer gebaut. Die Türme der märchenhaften Kirche streben zum Himmel und der Innenraum wird verzaubert durch das Licht, das durch die Buntglasfenster schimmert. Die Säulen wirken wie ein Wald, dessen Äste sich zur Decke hin verzweigen. Es gibt so viel zu sehen, dass ich einen halben Tag an diesem besonderen Ort verweile.
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