Bei meinen morgentlichen Vitaminen im Saftladen erzählt mir Idris, dass von hier aus stündlich der Bus zur Burg startet. Gerne lasse ich mich hinaufchauffieren.  Die weitläufige Befestigungsanlage ist frei zugänglich. Für den höchstgelegenen Burgteil (Kule) und die sehenswertere Bastion Ehdemek löst man ein Kombi-Ticket.

Burg (Kule)

An der Burg gibt es nicht viel zu sehen: Eine byzantinische Kirche, ein paar Kasematten, und die Zysterne hoch über den Klippen. Die Reiseleiter erzählen, dass von diesem ausgesetzten Punkt der Sultan die verurteilten Gefangenen ins Meer werfen ließ.

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Byzantinische Kirche

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6500 m Befestigungsmauer und 140 Türme. Und eine grandiose Aussicht

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In der weitläufigen Befestigungsanlage gibt es auch lauschige Teegärten

Bastion Ehdemek

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Zugang zur Bastion

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Die Bastion besteht aus mehreren Türmen, auf denen man herumklettern kann. Man hat Aussicht in alle Richtungen. Hier der Kleopatra-Strand, an dem mein Hotel liegt.

Kleopatra hat einmal einige Zeit hier gelebt. Der römische Imperator Mark Anton schenkte ihr die Stadt samt Umgebung. Für die beiden gab es jedoch kein Happy-End.  Als Oktavian, der Widersacher Mark Antons und spätere Kaiser Augustus, 30 v. Ch. Alexandria in Ägypten einnahm, trieb er das Paar in den Freitod.

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Ausblick zum anderen Strand, zum Hafen und auf die Altstadt

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Dem Security auf der Bastion ist es langweilig, und so kommt ihm die Solo-Touristin gerade recht. Er begleitet mich auf dem Rundweg durch die sehenswerte Bastion.

Er erzählt mir, dass er zwei Jobs hat: Wenn er auf der Burg fertig ist, geht es im Restaurant weiter, das er zusammen mit seinem Bruder führt. Sein Handy ist immer im Einsatz. So kann er das Restaurant auch von der Burg aus managen.

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Der Weg hinunter zur Altstadt ist aussichtsreich und wunderschön

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Inzwischen bin ich fast unten angekommen, beim Roten Turm

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Hähnchendöner vom Chef von Hand gemacht

In seinem einfachen Lokal gibt es leckere Gemüsegerichte und Hähnchendöner. Ich schaue ihm zu, wie er die einzelnen Fleischstücke aufspießt, zurechtschneidet und würzt. Kein Fertigspieß, wie man das aus Deutschland kennt. Entsprechend gut schmeckt auch der Döner.

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Den Nachtisch gibt´s im Teegarten am Hafen. Einen riesigen Eisbecher

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Es dämmert inzwischen, und die Piratenschiffe sehen ziemlich gruselig aus

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Die Restaurant-Meile am Hafen. Ich bin jedoch bereits satt und gehe jetzt heim ins Hotel, ein bisschen bloggen

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