Den landschaftlich schönen Fernau Klettersteig erreicht man zustiegsfrei mit der Stubai-Gletscher-Seilbahn. Strahlender Sonnenschein und die grandiose Gletscher-Kulisse sind Zutaten für einen genussreichen Bergtag. Man besteigt einen echten Gipfel, den Egesengrat (2631m), und zum Abschluss kann man in der Dresdener Hütte einkehren.
Gesamt 2 Std,  Zustieg 15 min,  KS 1,5 Std, Abstieg 45 min, 230 Hm (C,D)

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Ausgangspunkt ist die Dresdener Hütte, im Hintergrund der stark geschrumpfte Stubaier Gletscher

Bis Mitte Juni war Skibetrieb am Gletscher. Momentan läuft oben nur noch 1 Lift bis zur Mittagszeit. Man kann also morgens skifahren und nachmittags an den Klettersteig. Die Bahn zur Mittelstation (Dresdener Hütte) läuft ganztägig.

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Die erste Hälfte des Klettersteigs verläuft knackig in der Vertikalen

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Hier trifft sich der Fernau-KS fast mit dem weitaus schwierigeren Fernau-Express-KS

Der Fernau-Express-Klettersteig ist eine extrem schwierige Steiganlage, kraftraubend und fast ohne Rastmöglichkeiten. Ein Kletterer kam mir entgegen. Er hatte den Fernau-Express im Aufstieg gemacht und den leichteren Fernau KS im Abstieg. Sonst war niemand ausser mir am Berg.

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Am Fernau KS sind schwierige Stellen gut versichert

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Tief unten der Talschluss des Stubaitales mit der Talstation (hier nicht sichtbar)

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Am Ausstieg, mit Blick auf den Gletscher

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Den Egesengrad (2631 m) kann man auch über einen Wanderweg erreichen

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Vom Gipfel hat man prächtige Rundum-Sicht, auch auf den Stubaier Gletscher

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Beim Abstieg komme ich am Egesensee vorbei, dahinter die Gletscherwelt

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Zum Abschluss gibt es Kaffee und Kuchen auf der Dresdener Hütte

Ruhe gibt es dabei allerdings nicht, denn rund um das Skigebiet ist eine gigantische Baustelle. Es wird weiter ausgebaut für den Winterbetrieb.

 

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