Die Sommerkleider bleiben im Koffer – das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Es ist hier 15° wärmer als in Stuttgart, tagsüber hat es ca. 19°. Und es gibt das Meer! Dem bin ich heute sehr nahe, bei einer Radtour auf der Strandpromenade entlang der nicht enden wollenden Strände.

 

Ich mache das Beste aus den gegebenen Wetter-Umständen, schlafe morgens guten Gewissens aus, denn ich habe kaum Ausflugs-Programm. Dafür viel Muse für Stadtbummel und Meer. So seltsam es klingt, ich war noch nie so oft an Alanya´s Stränden, wie in diesen eher kalten Dezembertagen.

Aussichts-Terrasse in Bektas

Links vom Burgberg liegt Antalya´s Zentrum und Hafen, daran schließen sich die langen östlichen Strände an (20km). Zu denen will ich heute Nachmittag. Rechts vom Burgberg der Kleopatra-Strand und mein Hotel

Mittagessen in der Fischhalle

In der Fischhalle nahe meinem Hotel gibts täglich fangfrischen Fisch. In den Restaurants sucht man sich einen Fisch aus, der dann zubereitet wird

Während die Dorade (Çipura) auf dem Grill brutzelt, mache ich mich über die Vorspeisen her. Ich bin hungrig, denn das Frühstück ist ausgefallen. Wegen Regen ist mein Simit-Verkäufer heute nicht zum Dienst erschienen

Mein Fischlein liegt ganz alleine auf dem Rost

Der Fisch wird serviert, nun ist das Menü komplett

Der Koch amüsiert sich, weil ich das Essen fotografiere, greift sich dann die Kamera und macht selbst ein Bild

Neben der Fischhalle findet dienstags der Wochenmarkt statt. In der Umgebung gibt es viele einfache Lokale, meistens von Männer besucht

Radeln auf der langen Strandpromenade (Mahmutlar-Kestel-Tosmur-Oba-Alanya)

Der Bus bringt mich nach Mahmutlar. Auf der Strandpromenade, die sich zum zum Teil parkartig erweitert, rolle ich autofrei zurück nach Alanya (13km)

Kestel´s Strand schmückt sich mit römischen Säulen

Die Kulisse verlockt zum Fotografieren

Immer wieder gibts Fitness-Parcours. Gerne nehme ich das Angebot wahr und turne ein bisschen. Im Hintergrund Alanyas Burgberg, auf den ich zuradle

Blick in die andere Richtung, Strände ohne Ende…

Zwischen Kestel und Tosmur mündet der Fluss Dimcayi. Im Tal des Dimcayi war ich vor ein paar Tagen. Rechts das gemütliche Strandlokal, meine schöne Abschluss-Einkehr von damals

In Alanya regnet es, doch hier in Tosmur leuchten noch die letzten Sonnenstrahlen. Prophylaktisch plaziere ich mich in einem Strandcafé und genieße das schöne Licht, türkischen Kaffee und Kekse

Doch der Regen zieht in anderer Richtung weiter, und ich schwinge mich wieder aufs Rad

Die aus Alanya kommenden Autos haben Licht angeschaltet, war im Regen wohl nötig. Ich mache immer wieder Photostopps, mich begeistert die Bepflanzung am Wege

Die Uferpromenade gehört allen: Urlaubern, Werktätigen in ihrer Pause, Einheimischen auf dem Weg von A nach B, Joggern, und ein paar Radfahrern

Wieder eine Flussmündung, diesmal der Oba-Fluss

Interessiert studiere ich die lange Liste von Alanya´s Bürgermeistern seit 1901. Manche hatten sehr lange Amtszeiten. Der letzte Bürgermeister amtierte 15 Jahre, bis 2014

Palmen, Agaven, tropische Gewächse – ich halte immer wieder staunend an

Nahe des Stadtgebiets von Alanya reihen sich große Lokale aneinander. Hier ein Fisch-Restaurant

Je näher ich der Stadt komme, desto besser besucht sind die Lokale

Blick zurück nach Oba, Tosmur, Kestel, Mahmutlar. Strände soweit das Auge reicht

Zieleinlauf bei einsetzender Nacht: Alanya´s Leuchtturm und die beleuchteten Burgmauern

Es war ein sehr gelungener „Schlechtwetter-Tag“.

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