Bei meinem Besuch in Dresden wohne ich in der Neustadt. 1685 brannte das ehemalige “Altendresden” vollkommen ab und heißt seit dem Wiederaufbau Neustadt. Hier findet man das Barock-Viertel, das vom Bombenhagel des 2. Weltkrieges verschont blieb, und zahlreiche In-Kneipen im Gründerzeit-Viertel.

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Die zentrale Augustusbrücke führt über die Elbe in die Neustadt. Blick zurück zur Katholischen Hofkirche (St. Trinitatis), dem Zwinger und der Semper-Oper

Elbufer und Canaletto-Blick

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Am Elbufer kann man den schönen Panoramablick auf Alt-Dresden genießen, den “Canaletto-Blick”. Der Hofmaler Canaletto machte diese Stadtansicht durch seine Vedute von 1748 berühmt

Canaletto, ein Venezianer, war Hofmaler in Dresden. Im Siebenjährigen Krieges wurde Sachsen von Preußischen Truppen besetzt, und Canaletto malte in Wien und München, kehrte 1761 aber nach Dresden zurück. Später zog es ihn nach Warschau.

 

Ich genieße den Blick vom Glockenspiel-Pavillion am Elbufer aus, der mich vor dem Regen schützt, der heute den ganzen Tag nicht aufhören will.

Der goldene Reiter

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Das vergoldete Reiterstandbild August des Starken von 1733 war im 2. Weltkrieg in Pillnitz eingelagert und blieb deshalb unversehrt

Der goldene Reiter ist das berühmteste Denkmal Dresdens und schmückt den Platz vor dem Blockhaus, dem ehemaligen Neustädter Wach- und Zollhaus. Die Augustusbrücke dahinter verbindet die Neustadt mit Dresdens Altstadt.

Innere Neustadt

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Die Hauptstraße ist eine repräsentative Fußgänger-Zone,

Barockviertel an der Hauptstraße

auf der Linken zum Teil schöne Barockhäuser, mit Innenhöfen und Kunsthandwerks-Passagen,

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auf der anderen Seite DDR-Plattenbauten

In einem schönen Rokoko-Haus an der Hauptstraße wohnte ab 1808 der Maler Gerhard von Kügelen, der eng mit den Dresdner Romantikern verbunden war. Auch Goethe war bei ihm zu Gast. Das Museum thematisiert die Zeit der Romantik bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.

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Bedeutende Künstler wirkten damals in Dresden: Der Kunstmäzen C. G. Körner mit seinem Freundeskreis, zu dem auch Friedrich Schiller gehörte, Ludwig Tieck, Novalis, Caspar David Friedrich, Ludwig Tieck, Philipp Otto Runge, E.T.A. Hoffmann.

Wohnung der Malerfamilie Kügelgen

Das Atelier in der Wohnung der Malerfamilie Kügelgen

Die Königstraße

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war das letzte Bauvorhaben August des Starken. Eine Prachtstraße, von edlen Häusern flankiert

Als einziges Dresdner Barock-Ensemble überstand die Königstraße und Umgebung die Bombenangriffe des 2. Weltkriegs, war aber zu DDR-Zeiten dem Verfall preisgegeben. Ab 1990 wurden die Königstraße und die benachbarten Straßen restauriert.

Königstraße, Barockviertel

Das Barockviertel wurde zu einem der schönsten Quartiere der Stadt

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Der Regen treibt mich in “Wenzels Prager Bierstuben”. Ein schöner Platz zum Ausruhen und Aufwärmen

Markthalle und Dreikönigs-Kirche

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Neustadt´s Hauptkirche wurde im 2. Weltkrieg zerstört und bis 1990 wieder aufgebaut. Nach der Friedlichen Revolution 1989 tagte hier in Ermanglung anderer Räume der neue Sächsische Landtag.

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In der Markthalle

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Auch das ist Dresdner Realität

Neustadt´s Kneipenviertel

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In der Äußeren Neustadt gibt es Straßenzüge von Lokalen, zum Teil mit urigen Hinterhöfen und Freisitzen

Lollies homestay

Mein Hostel, das Lollies Homestay, befindet sich da mittendrin

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