Das Kleine Walsertal ermöglicht entspanntes Wandern durch Seilbahn-Unterstützung. Die Wettervorhersage ist gut, also alle Termine absagen und hinein ins Bergvergnügen.

 

Tag 1: Am Schwarzwasser-Bach entlang: Mittelberg – Riezlern (2h)
Tag 2: Ifenhütte (Seilbahn)- Ifen-Schwarzwasserhütte-Auenhütte (6h)

Kanzelwand

Meine Unterkunft includiert die Bergbahnen. Gleich am Anreisetag nutze ich die Seilbahn und das super Wetter zum Berge gucken. Eine breite Wander-Autobahn führt von der Kanzelwand zur Fellhorn-Bergstation

Panorama-Blick auf die Laufbacher-Eck Tour von neulich: Nebelhorn (Hintergrund links), am Höfatz vorbei (grasiger Berg mit den 2 Gipfeln, rechts, unter der runden Wolke), zum Hochvogel (im Hintergrund, links neben den Höfatz-Gipfeln)

Sonnen-Terrasse bei der Kanzelwandbahn. Für eine Tour hier oben ist es zu spät. Wieder im Tal nehme ich den Bus nach Mittelberg für einen schönen Spaziergang am Schwarzwasser-Bach

An der Schwarzach: Mittelberg – Riezlern (2h)

Der Bus bringt mich zur Auenhütte bei der Ifen-Seilbahn-Station in Mittelberg

Ich folge dem Schwarzwasser-Bach, der sich als Wasserfall in die Kessellöcher ergießt

Ein wunderbarer Abendspaziergang,

begleitet von tosenden Wassern

Die Bauern fahren das Heu ein bei dem idealen Sommerwetter. Blick aufs Söllereck (hinten), auf dem Grat kann man weiterwandern zur Fellhorn-Bergstation und zur Kanzelwand

Auf dem Weg durchs Tal begleitet mich ständiges Rauschen und Tosen

Das Mahdtal zweigt ab. Links die Alpenvereins-Hütte Mahdtal-Haus

Über die Hängebrücke quere ich die Breitach hinüber nach Riezlern

Nun bin ich hungrig, nach Anreisetag und Wanderung. Doch in zwei Restaurants ist schon alles ausverkauft. Dank des super Wetters war der Andrang wohl gewaltig

Dennoch muss ich nicht verhungern…

Gipfeltour zum Hohen Ifen (2280m)

Ifenhütte (Seilbahn, 1600m)– Hoher Ifen (2280m, 2h)– Schwarzwasser Hütte (2h)– Auenhütte (2h)
Gesamt 6h, 700 Hm auf, 1000 Hm ab

Die Ifen-Seilbahn schaukelt mich die ersten 300 Hm hinauf. Ein schöner Pfad führt zum Fuß es Hohen Ifen

Die Ifen-Besteiger zweigen ab zum Felsmassiv hin, während der bevölkerte Pfad weiterführt zum Hahnenköpfle

Im Winter kann man weiter hinauf liften. Links von der Seilbahnstation ist das Hahnenköpfle (wäre auch eine schöne Tour, und über das Göttesäcker-Plateau wieder ins Tal, 5h)

Nach der Kraxelei durch die Nordwand erwartet mich oben das schräge, grasbewachsene Gipfel-Plateau des Hohen Ifen. Durch die Felsspalte erahnt man (ganz links) den Gipfel des Hahnenköpfle

Eisenhut, Bergpanorama und eine steile Abbruchkante auf dem Gipfelplateau. Der hohe Gipfel bei der Hummel ist das Nebelhorn, die markante, höchste Pyramide rechts der Hochvogel

Der „Hausberg“ des Kleinen Walsertals ist der Widderstein (hinten links). Davor das Walmendinger Horn (ganz links), anschließend die Ochsenköpfe (Grat-Wanderung). Im Tal (ganz rechts) die Schwarzwasser-Hütte

Gigantische Ausblicke vom Ifen-Gipfel

Gipfel-Krähe mit den Gottesäckern

So gehts weiter: Abstieg zur Schwarzwasser-Hütte (rechts, 2h), und durchs Schwarzwasser-Tal zurück zur Seilbahn-Talstation (2h). Die markanten Berge von links: Walmendinger Horn (vorne) und Widderstein

Der Abstieg ist steil, felsig, bei Nässe heikel. Zur Ifersgunt-Alpe (rechts) und Schwarzwasser-Hütte (links)

Der Abstiegsweg führte steil durch die Felsabstürze. Langsam weicht der blaue Himmel Gewitterwolken

Auf der Ifersgunt-Alpe hätte ich gerne verweilt, doch der Blick zum Himmel läßt mich schnell weitergehen

Auch die Schwarzwasser-Hütte passiere ich im Laufschritt

Sanftes Donnergrollen begleitet mich ins Tal, und statt 2h brauche ich nur 1:30h für den Abstieg. Als das Gewitter losbricht, ist die Auenhütte mit der Busstation schon in Sicht. Welch ein timing, Dank nach oben!

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