Ich besuche meinen Bruder in der Reha-Klinik Bad Herrenalb. Während er seine Anwendungen abarbeitet, schaue ich mich um in der kleinen Kurstadt (7.500 Einwohner). Wie alle Kurorte leidet auch Bad Herrenalb unter dem Rückgang der Kurgast-Zahlen, seitdem die Krankenkassen massiv sparen.
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Wir haben 3 Wochen Zeit und reisen langsam, immer mehrere Tage an einem Ort verweilend. Von Hanoi nach Saigon, mit einem Abstecher nach Kambodscha für die Tempel von Angkor. Die Hotels sind vorgebucht, und die Unternehmungen ergeben sich im Verlauf der Reise. Wir reisen von Nord nach Süd (Luftlinie ca. 1700 km), meistens zeitsparend per Flugzeug. Dabei kommen wir durch mehrere Klimazonen.
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Seit jeher sind viele chinesische Kaufleute in Saigon. Im Chinesischen Viertel Cholon tauchen wir ein in die chinesische Lebensart: Märkte, Straßenzüge mit bunten Geschäften, rollende Garküchen, lebendige Pagoden – alles umtost vom (Moped-)Verkehr.

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Während Hanoi auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblickt, ist Saigon erst 350 Jahre alt. Das eher traditionelle Hanoi ist Hauptstadt Vietnams, während Ho-Chi-Minh-Stadt (7 Mio Einwohner) sich seinen einstigen Ruf als eine der dynamischsten Metropolen Asiens zurückerobert. Die Wirtschaft boomt, und seit 2010 baut die quirlige Metropole an einer beeindruckenden Hochhäuser-Skyline.
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Die Insel Phu Quok bietet alles, was sich Urlauber wünschen: Feinsandige, mit Palmen dekorierte, weiße Strände. Angenehmes Klima mit Wassertemperaturen um 28 Grad, freundliche Menschen und günstige Unterkünfte. Diese Vorzüge locken immer mehr Touristen auf die Insel, und so wird überall gebaut – und viel zerstört, was Urlauber anzieht.
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Unser Tuktuk-Fahrer fährt den bewährten Big Circle. Wir sind den ganzen Tag unterwegs und sehen ganz unterschiedliche Tempel. Es ist sehr heiß, und oftmals nehmen wir gemütlich im Schatten sitzend die Atmosphäre auf, ohne uns den Details zu widmen.
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Wir besuchen Banteay Srei (30 km) mit den schönsten Stein-Reliefs in Angkor. Und Kbal Spean, wo wir nach einer 40-minütigen Dschungel-Wanderung zu den 1000 Lingams gelangen, die aus dem Flußbett-Gestein herausgemeiselt wurden. Letzter Programm-Punkt ist Beng Mealea, ein geheimnisvoller, im Dschungel versunkener Tempel.
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liegen über 300km² verstreut, die berühmtesten nahe Siem Reap. Die Khmer-Könige errichteten die gewaltigen Anlagen von 800-1200 n.Chr. als Staatstempel für den Devaraja-Kult, und als buddhistische oder hinduistische Kultstätten. Es werden 2 Touren zur Besichtigung der Tempel vorgeschlagen (Small Circle, Big Circle). Wir sind heute mit unserem Tuktuk-Fahrer auf der kleinen Tour (mit den Highlights Ta Prohm und Angkor Wat).
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Angkor ist die hinduistische Entsprechung des Olymp, also eine Wohnstätte der Götter.  Die Tempel bildeten das Zentrum, drumherum lag eine Stadt, die fast 1 Million Einwohner beherbergte. Zum Vergleich: London war zu der Zeit eine unbedeutende Siedlung mit 50.000 Bewohnern. Per Flugzeug kommen wir von DaNang (Vietnam) nach Seam Reap (Kambodscha). Schnell ins Hotel, und dann zu einem Sonnenuntergangsbesuch nach Angkor Wat.
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Heute lassen wir uns treiben, und die Unternehmungen ergeben sich von alleine: Wir steigen hinauf zur Burg oberhalb des Ortes. Und nehmen gerne das Angebot eines Fischers wahr, der uns mit seinem kleinen Boot die Schwimmenden Dörfer in der Lan Ha Bucht rund um Cat Ba zeigt.
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