Das Elsass hat viel zu bieten an landschaftlichen und kulturellen Schönheiten. Riquewihr ist für mich die Königin der Weinorte: Ein Fachwerkstädtchen, in wunderbarer Geschlossenheit erhalten, inmitten einer sanften, rebenbewachsenen Hügellandschaft.
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Auf dem Rückweg von unserem Besuch in Freiburg wollen wir uns Colmar anschauen mit seiner bilderbuchmäßigen Altstadt, die drittgrößte Stadt im Elsass (nach Straßburg und Mülhausen).

 

Zweiter Programmpunk ist der Weinort Riquewihr, ebenfalls ein touristisches Juwel. Zu gerne hätten wir noch Mittelbergheim, Obernai (dt. Oberehnheim) und Straßburg besucht, doch das wäre zu viel für einen Tag. Karte
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Im Frühjahr ist es an der Cote d´Azur besonders schön. Bei angenehmen Temperaturen um die 17 Grad (in der Sonne wärmer) und blauem Himmel, erkunde ich diesen einzigartigen Küstenabschnitt zwischen Menton und Marseille. Ich wandere an der Küste, lerne die schönen Orte der Cote d´Azur kennen und ein bisschen das bergige Hinterland.

 
Ich habe 2 Wochen Zeit, die Hotels in Nizza, Cannes, St. Aygulf, Marseille sind vorgebucht. Die Unternehmungen ergeben sich dann im Verlauf der Reise.
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Meine Reise endet mit einem Paukenschlag. Nach der kuscheligen Cote d´Azur mit Natur, Wandern, Kunst und Bilderbuch-Orten, bin ich nun in Marseille. Mich empfängt bereits am Bahnhof eine schillernde Mult-Kulti-Großstadt, lebendig und voller interessanter Impressionen.
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Natürlich will ich das berühmte St. Tropez sehen. Und finde eine schön herausgeputze Kleinstadt mit schicken Jachten im Hafen. Und Massen von Touristen; im Sommer sollen es bis zu 100 000 Menschen sein, die sich an einem Tag durch den Ort drängen.
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Ich quartiere mich ein in St. Aygulf (nahe Fréjus), weil ich nur dort ein bezahlbares Hotel als Ausgangsort für St. Tropez finde. Ich wohne direkt am Sentier Littoral, dem Küstenwanderweg, was mich zu einer Wanderung am Meer verlockt.

 

Seit 1976 gibt es in Frankreich das Gesetz, dass ein drei Meter breiter Streifen am Meer für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben muss. In der Folge wurden mehr als 250 km als Sentier Littoral ausgeschildert.
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Grasse ist die „Welthauptstadt des Parfüms“. Die Parfüm-Hersteller bieten Führungen an, anschließend kann man Probe-riechen und einkaufen. Die farbenfrohe, weiträumigen Altstadt ist wie gemacht zum ziellosen Schlendern.

 

Nach Mougins kommt man wegen der guten Restaurants, den Galerien, Kunsthandwerkern und Museen. Picasso verbrachte in dem Bilderbuchdorf seine letzten 12 Lebensjahre, und Edith Piaf ist 1963 hier gestorben.
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Zwischen Cannes und St.-Raphael erstreckt sich das Massif de l´Estérel mit auffällig roten Felsen. Für Wanderungen in diesem einsamen Gebirge braucht man ein Auto. Den Sentier Littoral ums Cap Dramont erreiche ich per Bahn ab Cannes. Der schöne Weg führt an der Estérel-Küste entlang von Agay bis Dramont. Zu dem Strand, an dem im August 1944 die alliierten Truppen an Land gingen und die Befreiung des besetzen Frankreich´s einleiteten.
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Antibes ist der Inbegriff einer mediterranen Stadt: mit elegantem Jachthafen (dem größten an der Cote d´Azur), einer schmucken Altstadt und dem beeindruckenden Picasso-Museum im Grimaldi-Schloß. Zu Antibes gehört auch das Cap d´Antibes, eine grüne Halbinsel mit Luxusvillen. Ein idyllischer, ausgeschilderter Wanderweg (Sentier Littoral) führt rund ums Cap, immer direkt an der Küstenlinie.
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Im 19. Jh. kamen (vor allem im Winter) der Adel und gekrönte Häupter. Cannes hatte das (bis 1860) italienische Nizza überflügelt und war der exklusivste Badeort an der Küste. 1936 wurde in Frankreich der bezahlte Jahresurlaub eingeführt, und Cannes zum touristischen Allgemeingut. Heute ist Cannes eine moderne Großstadt, aber immer noch eine vornehme Adresse, dank Filmfestspielen, Kongressen und zahlungskräftigem Publikum.

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